Von Tim Stinauer, 18.12.09, 18:49h, aktualisiert 18.12.09, 18:56h
Grund ist ein achtstündiges „Köln-West“-Verbot, das die Polizei erstmals bei einem Bundesligaspiel in Köln gegen 38 Fans verhängt hat, die in der Vergangenheit mit Gewalttaten aufgefallen sind. Bisher galt das Verbot nur unmittelbar für das Stadiongelände; die Fans mit Stadionverbot durften sich das Spiel in einem Raum am Radstadion gemeinsam im Fernsehen anschauen. Am Sonntag zwischen 14 und 22 Uhr aber müssen die 38 Männer auch bestimmte Straßen in Müngersdorf, Braunsfeld, Ehrenfeld, Lindenthal, Junkersdorf und Marsdorf meiden. Wer dagegen verstößt und erwischt wird, muss 500 Euro Zwangsgeld bezahlen. „Das Verbot betrifft die Umgebung rings um das Rhein-Energie-Stadion“, bestätigt Polizeisprecher André Fassbender. Die „Wilde Horde“ spricht von einer Fläche von etwa sechseinhalb Quadratkilometern und kritisiert, mit diesem Verbot würde die „Freiheit der Menschen deutlich beschnitten“.
Unter den „Stadionverbotlern“ seien nämlich auch solche Fans, die weder jemals angeklagt noch rechtskräftig verurteilt worden seien oder die freigesprochen wurden, kritisieren Fangruppen. Anders, als die Polizei behaupte, sei das Verhältnis zwischen Kölner und Nürnberger Fans auch nicht „feindschaftlich“, Ausschreitungen seien nicht zu befürchten. Nürnberger Fangruppen sehen dies offenbar ähnlich. Sie wollen sich den Protesten gegen eine „rechtswidrige Stadionverbots-Vergabepraxis“ anschließen. Laut Polizei dürfen 28 Nürnberger, die als Randalierer bekannt sind, gar nicht erst nach Köln einreisen.
Ich habe das Gefühl...
21.12.2009 | 18.17 Uhr | BigBen
... einige Leute sollten sich erstmal über die Organisationsstruktur des deutschen Rechtssystems informieren:
1. Ein Stadionverbot spricht…
Fortsetzung...
21.12.2009 | 15.29 Uhr | Bernieboy_80
Gleichzeitig stört, dass die sogenannten "SV'ler" mitunter undifferenziert verklärt werden - auch wenn, s. o., klar ist, dass es auch Unschuldige…
Liebe "Ultràs"...
21.12.2009 | 15.28 Uhr | Bernieboy_80
...wenn Ihr die gegen Eurer Meinung nach überzogenen Maßnahmen der Polizei protestiert, ist dies Euer gutes Recht. Ebenso unterstütze ich, dass nur…
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