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Ineos

Überschüssige Gase abgefackelt

Erstellt 10.12.09, 09:04h, aktualisiert 10.12.09, 18:12h

Aufregung bei den Anwohnern des Chemiewerks Ineos in Worringen: Wegen eines technischen Defekts mussten am Mittwochabend überschüssige Gase abgefackelt werden. Die Stichflamme war weithin zu sehen.

Ineos in Worringen
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Bei Ineos in Worringen ist es zu einem kleineren Störfall gekommen. (Archivbild: Ineos)
Ineos in Worringen
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Bei Ineos in Worringen ist es zu einem kleineren Störfall gekommen. (Archivbild: Ineos)
Worringen - Im Chemiewerk Ineos ist am Mittwochabend gegen 17.15 Uhr die zentrale Pumpe an einem so genannten Kracker ausgefallen. Das sind riesige Öfen, die raffiniertes Öl in dutzende von chemischen Stoffen aufspalten. Daraufhin musste der Ofen entleert und das überschüssige Gas mit einer hohen Stichflamme abgefackelt werden. Besorgte Anwohner, die sich an den Ineos-Brand vom März 2008 erinnert fühlten, alarmierten die Feuerwehr.

Dieses Mal habe jedoch keine Gefahr für Menschen und Umwelt bestanden, erklärte das Unternehmen noch am Abend. Das Abfackeln sei Teil des regulären Sicherheitsplans, der in solchen Fällen greift. Verbrannt wurde ein Gas, das bei der Spaltung von Leichtbenzin entsteht.

Die Anwohner reagierten zunächst alarmiert. Durch die Höhe der Fackeln und verstärkt durch die niedrige Wolkendecke war der Lichtschein weithin zu sehen. Erinnerungen an das Feuer im März 2008, das im Bereich einer Ethylen-Pipeline ausgebrochen war und einen Tank in Brand gesetzt hatte, wurden wach. Ineos entschuldigte sich bei den Nachbarn für die "die entstandene Licht-, Geräusch- und Geruchsbelästigung". (jac)



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