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Internet

Nutzer wollen nicht für Inhalte zahlen

Erstellt 11.12.09, 14:44h, aktualisiert 11.12.09, 15:15h

Das Internet ist für die meisten Nutzer in Europa und den USA ein Kostenlos-Medium. Nur 13 Prozent der Surfer sind laut einer Studie bereit, für Informationen im Netz zu zahlen. Im Schweden und Holland ist die Bereitschaft dazu relativ hoch.

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Ein Mann sitzt vor seinem Computer und besucht die Facebook-Seite im Internet. (Bild: dpa)
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Ein Mann sitzt vor seinem Computer und besucht die Facebook-Seite im Internet. (Bild: dpa)
NÜRNBERG - Nur jeder achte Internetnutzer würde für Informationen im Netz Geld bezahlen. Lediglich 13 Prozent der Nutzer in 16 europäischen Ländern und den USA wären dazu bereit, wie aus einer am Freitag in Nürnberg veröffentlichten Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des "Wall Street Journal Europe" hervorgeht. Dabei würden demnach acht Prozent Bezahlinhalte ohne Werbung und fünf Prozent einen kostenpflichtigen Informationszugang auch mit Werbung akzeptieren.

Deutsche User besonders knauserig

Allerdings gibt es der Umfrage zufolge große Unterschiede zwischen den Ländern. So sind 23 Prozent der Schweden, knapp 20 Prozent der Niederländer und Briten sowie 17 Prozent der US-Bürger bereit, für den Zugang zu Informationen im Web zu bezahlen. In Deutschland sind es nur neun Prozent. Am unteren Ende der Zahlungsbereitschaft liegen die Rumänen mit vier Prozent, die Polen mit fünf Prozent und die Spanier mit sechs Prozent.

Verlage versuchen derzeit weltweit, ihr Angebot an Bezahlinhalten im Internet auszubauen. So kündigte etwa Deutschlands größter Tageszeitungsverlag, der Axel-Springer-Verlag, in dieser Woche an, dass Nutzer des Internethandys iPhone von Apple ab sofort neue und kostenpflichtige Abonnementangebote der Tageszeitungen "Bild" und "Die Welt" auf ihre Geräte laden können. (afp)



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