Erstellt 17.12.09, 09:34h, aktualisiert 25.01.10, 12:34h
Bei der Druckprüfung würden die einzelnen Abschnitte der Pipeline unter extrem hohem Druck von über 200 bar mit Wasser gefüllt und so auf ihre Dichtigkeit geprüft. Damit liege man deutlich über den gesetzlichen Anforderungen von rund 130 bar. Die Pipeline-Trasse wird derzeit zudem nachträglich auf Weltkriegsbomben untersucht.
Die 67 Kilometer lange Pipeline soll das hochgiftige Kohlenmonoxid zwischen den Bayer-Werken Dormagen und Krefeld-Uerdingen transportieren. Die Pläne hatten bei den Anrainern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. 103 000 Menschen protestierten mit ihrer Unterschrift gegen die "Giftgas-Pipeline".
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte im Mai einen Eilantrag der Bayer AG abgelehnt und damit den Betrieb der bereits weitgehend fertig gestellten Pipeline untersagt. Durch Änderungen an den Schutzvorrichtungen sei das Sicherheitsniveau der Pipeline abgesenkt worden, hatte das Gericht festgestellt. In der Hauptsache will das Gericht im kommenden Jahr eine Entscheidung fällen. Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos und für Menschen tödlich. Bayer benötigt das Gas für die Kunststoff-Produktion. (dpa)
Hardy3011
22.12.2009 | 18.48 Uhr | Hardy3011
Welch Fortschritt "geruchloses Gas" .
Vor 70 Jahren haben die Farbenfabriken Gas geliefert welches genauso tötlich war und noch gerochen werden…
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