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ZDF-Intendant

Schächter will im Amt bleiben

Erstellt 19.12.09, 11:56h, aktualisiert 19.12.09, 16:39h

ZDF-Intendant Markus Schächter will einem Medienbericht zufolge bis 2012 im Amt bleiben. Der Intendant begrüßt, dass die Rundfunkkommission der Länder prüfen will, wie die Programmautonomie des ZDF künftig gesichert werden kann.

Markus Schächter
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ZDF-Intendant Markus Schächter. (Bild: dpa)
Markus Schächter
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ZDF-Intendant Markus Schächter. (Bild: dpa)
HAMBURG/MAINZ - ZDF-Intendant Markus Schächter will einem Medienbericht zufolge bis 2012 im Amt bleiben - trotz seines gescheiterten Versuchs, den Vertrag von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zu verlängern. "Wir sind in einer Phase, in der sich die Zukunft des Senders entscheidet. Da geht es nicht, dass der Chef die Bühne verlässt", sagt Schächter der Zeitung "Hamburger Abendblatt" (Samstag). Der Verwaltungsrat hatte eine neue Amtszeit für Chefredakteur Brender verhindert.

Der Intendant begrüßt, dass die Rundfunkkommission der Länder prüfen will, wie die Programmautonomie des ZDF künftig gesichert werden kann. Ein solches Vorgehen zieht er einem Normenkontrollverfahren vor, mit dem einzelne Bundesländer oder ein Viertel der Bundestagsabgeordneten die Zusammensetzung des ZDF-Verwaltungsrats vor dem Bundesverfassungsgericht überprüfen könnten. "Der Vorteil einer politischen Lösung ist, dass sie sehr viel schneller kommen kann", sagte Schächter dem Bericht zufolge.

Brenders Vertragsverlängerung über 2010 hinaus war am 27. November am Unions-Widerstand im Verwaltungsrat gescheitert. Rund zwei Wochen später wurde der heutige Leiter des Berliner Hauptstadtstudios, Peter Frey (52), zu Brenders Nachfolger am Mainzer Lerchenberg bestimmt. Der Wahl waren lange Diskussionen um die Einmischung von Politikern in die Personalentscheidungen des Senders und in die Rundfunkfreiheit vorausgegangen. Frey soll das neue Amt am 1. April 2010 antreten. (dpa)



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