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Afrika-Hilfe

Ein Leben auf dem Klinikschiff

Von Nina Schmedding, 02.01.10, 08:37h

380 Menschen aus aller Welt arbeiten unentgeltlich auf der „Africa Mercy“, dem größten Klinikschiff der Welt, darunter die Leverkusener Familie Kronester. Wie die Crew Patienten in Afrika hilft, und was sie von ihnen lernt

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Udo Kronester lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern auf der Africa Mercy. (Bild: Schmedding)
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Udo Kronester lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern auf der Africa Mercy. (Bild: Schmedding)
Eines Morgens, mitten in der Regenzeit, ändert sich Ousainous Leben. Es ist der Morgen, an dem er das Geld für den Flug endlich beisammen hat. Im ganzen Dorf Mansatanq Kunida hat der Achtzehnjährige dafür gesammelt, monatelang. Die meisten seiner Freunde gaben ihm ein paar Scheine, obwohl sie selbst kaum etwas besitzen. „Ousainou braucht es jetzt, also soll er es haben", dachten sie. „Wenn wir später selbst Geld benötigen, wird man uns auch helfen." So ist das in Afrika, so ist das auch in Gambia, Ousainous Heimatland. Der junge Mann umarmt seine Mutter zum Abschied. Sie werde für ihn beten, sagt sie. Dann geht Ousainou. Er verlässt seine Mutter, sein Dorf, sein Land. Ein Freund hat ihm erzählt, dass es in Cotonou, Tausende Kilometer entfernt auf dem Klinikschiff „Africa Mercy" an der Küste Benins, eine Lösung für sein Problem gibt. Sein Problem, das ihm das Leben so schwer macht. Schon so lange.

Cotonou, das ist „Fon", eine der vielen Sprachen Afrikas, und bedeutet so viel wie „Am Rande des Todes". Etwa eine Million Einwohner hat die Stadt im westafrikanischen Benin, in dem die Lebenserwartung bei durchschnittlich 59 Jahren liegt. Es ist eine staubige Stadt mit schlecht gepflasterten Straßen, voller Menschen und Mopeds und einem lauten, bunten Markt. Abgeschnittene Tierköpfe für Voodoozauberei werden hier verkauft, Hütten aus Lehm und Schrott lehnen sich aneinander, daneben stehen halbfertige Betonbauten. Im Hafen riecht es nach Urin und Abfall, Fischerboote kippeln auf dem schmutzig-braunen Wasser. Hier liegt die „Africa Mercy" vor Anker, ein umgebautes Kreuzfahrtschiff, auf dem sich Afrikaner kostenlos operieren lassen können. 380 Menschen aus aller Welt und aus allen Berufsgruppen arbeiten hier – unentgeltlich, nur unterstützt von Spenden. Sie haben sich bewusst für dieses einfache Leben auf engem Raum entschieden. Damit wollen sie Menschen in Afrika eine Chance auf ein besseres Leben geben.

Wer entstellt ist, gilt als verflucht und wird ausgegrenzt

Ousainou Baldeh sitzt an Deck der „Africa Mercy" und erzählt. Sein Blick sucht das Meer, die kleinen Fischerboote mit den bunten Flaggen. Die Sonne scheint heiß, blau schwappen die Wellen an den Bug. Ousainou ist ein junger, athletischer Mann, groß und schlank, mit wachen braunen Augen. Sie zeigen, dass er Kraft besitzt, aber auch, dass er Angst davor hat, noch mehr aushalten zu müssen. Als er neun Jahre alt war, fing der Tumor an seinem Unterkiefer an zu wachsen. Jetzt ist er achtzehn und das Geschwür in seinem Gesicht so groß wie eine Orange. „Ich habe so auf diesen Tag gewartet", sagt er leise. Das Sprechen fällt ihm schwer, weil der Tumor auf seine Zunge und seine Kehle drückt. Und auch, weil die Scham über sein Aussehen und die Angst vor der Operation seine Stimme brechen lassen. Wer entstellt oder psychisch krank ist, gilt in Afrika häufig als verflucht. Aberglaube ist auf dem Kontinent weit verbreitet. Ousainou ist deshalb in den vergangenen drei Jahren nicht mehr zur Schule gegangen.

Doch bei aller Hoffnung auf Heilung: Die „Africa Mercy" ist für viele Einheimische ein ungewöhnlicher, furchterregender Ort. Viele von ihnen, die extra aus dem Norden des Landes zum Schiff kommen, haben noch nie das Meer gesehen. Sie haben Angst vor Wassergeistern. Sie kennen keine Elektrizität. Sie begeben sich in die Hände von Menschen, deren Welt ihnen nicht vertraut ist, deren englische Sprache sie nicht sprechen. Die „Africa Mercy" gleicht einer westlichen Insel mitten in Afrika. Und ihr Gesicht ist weiß. Nicht nur der Anstrich des Schiffes, sondern größtenteils auch die Hautfarbe der Crew. Die Regeln sind westlich, genauso wie die Sprache. Das schafft Grenzen. „Die Menschen kommen in ihrem eigenen Land in eine Welt, die Weiße geschaffen haben, wo die Weißen dominieren. Das Schiff ist also auch eine Barriere", sagt PR-Chef Udo Kronester, ein großer, kräftiger Mann mit gebräuntem Gesicht, der gerne die bunten Hemden Afrikas trägt. Um die einheimischen Gepflogenheiten zu wahren, wurden die WCs im stationären Bereich zu Steh-Toiletten umgebaut. Das Essen ist an die beninische Küche angepasst. Außerdem wird darauf geachtet, dass möglichst viele Schwarze auf dem Schiff mitarbeiten. Franck aus Cotonou etwa übersetzt für Ärzte und Patienten die vielen afrikanischen Sprachen ins Englische und zurück. Im Maschinenraum hilft Felix und in der Küche Gloria, beide stammen aus Ghana. Im Ärzteteam, wo es besonders nötig wäre, um den Patienten die Angst vor den weißen Medizinern zu nehmen und eine vertraute Atmosphäre zu schaffen, gibt es dagegen noch niemanden mit schwarzer Hautfarbe.

„Das ist schade, denn es würde die Distanz zwischen Ärzten und Patienten verringern", sagt Kronester. „Man muss aufpassen, dass man sich nicht der Retterrolle hingibt. Man darf nicht die Einstellung haben: Ohne uns würde das alles zusammenbrechen. Wir wollen keine weißen Retter sein." Der Leverkusener arbeitet seit 15 Jahren für „Mercy Ships", lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern auf der „Africa Mercy". Für die Hilfsorganisation hat er lange Zeit Landwirtschaftsprojekte betreut und dabei viel über die afrikanische Kultur gelernt. Die Familie wohnt in einer 60 Quadratmeter großen Kabine auf Deck sechs. Hier ist es ein bisschen wie zu Hause im Rheinland. Vorhänge rahmen die Bullaugen und den Blick aufs offene Meer ein, Backbücher stehen auf dem Bord, sogar den Kölner Dom gibt es, versteckt in einer Schneekugel. Ein beinahe ganz normales Familienleben, findet Mutter Ines Kronester: Tochter Kim Anna, 16, ist noch in der Schule, drei Meter den Gang hinunter. Die neunjährige Jana will gerade in die Ballettstunde, schräg gegenüber. Und Ken, sieben Jahre alt, kommt vom Klavierunterricht, ein Deck tiefer. „Genauso wie zu Hause – außer, dass das Müttertaxi wegfällt", sagt Ines Kronester ironisch. Sie ist 43, eine Frau mit großen braunen Augen, Stupsnase und einem ansteckenden Lachen. Sie und ihr Mann haben es damals vor 15 Jahren genauso gemacht wie Ousainou aus Gambia. Oder doch beinahe. „Wir gaben eine Party und erzählten unseren Freunden, dass wir vorhaben zu Mercy Ships zu gehen, um dort mitzuarbeiten – ohne Bezahlung", erzählt Ines Kronester. „Und dann haben wir einfach gewartet, was passiert. Direkt um Hilfe gebeten haben wir niemanden." Es fanden sich trotzdem so viel spendenwillige Unterstützer, dass das Paar kurze Zeit später nach Texas flog, um sich als Langzeitfreiwillige für eines der Mercy-Schiffe ausbilden zu lassen. Geblieben sind sie bis heute. 300 Dollar für Verpflegung und Unterkunft monatlich kostet sie das Leben an Bord pro Person. Die Krankenversicherung kommt noch hinzu. Finanziert wird das, wie bei allen Crewmitgliedern, durch die ständigen Spenden von Familie und Freunden in Deutschland. Seit 15 Jahren.

Auf dem Schiff sind Disziplin und Rücksichtnahme wichtig

In Westafrika ist es nichts Ungewöhnliches, für seinen Freund das Gesparte zu geben, obwohl man es vielleicht in ein paar Monaten selbst gut gebrauchen kann. In Deutschland schon. Hier ist es auch üblich, sich für alle Eventualitäten abzusichern, insbesondere für das Leben im Alter. Das bereite ihm schon ab und zu schlaflose Nächte, gibt Udo Kronester zu. Schließlich habe er Verantwortung dafür, dass es ihm und seiner Familie gutgehe. Aber er besitze auch Gottvertrauen. „Ich gehe davon aus, dass Gott für uns sorgen wird. Irgendwie." Bereut haben er und Ines Kronester den Entschluss nie: Sie wollten etwas von der Welt sehen und gleichzeitig das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun. Den vier Kindern, die sich nicht freiwillig für das Leben auf dem Wasser entschieden haben, gefällt es an Bord. Meistens jedenfalls. Die Wege sind kurz, sie haben engen Kontakt zu ihren Eltern, Freunde aus der ganzen Welt und sprechen fließend Englisch. Aber der Alltag auf der „Africa Mercy" stellt sie auch vor Herausforderungen.

Wer auf engstem Raum miteinander leben muss, kommt nicht ohne Disziplin und Rücksichtnahme aus. Er wird schnell erwachsen. „Ich hatte nicht die Chance, ein ausgeflippter Teenager zu sein", sagt etwa Kim Anna, die sich die wenige Quadratmeter große Schlafkabine mit ihrer sieben Jahre jüngeren Schwester teilt. Ihr Bett ist deshalb so etwas wie ihr Rückzugsraum. „Ich verbringe dort viel Zeit und lese." Viel Privatsphäre bleibt an Bord nicht. Die Wände sind so dünn, dass Kim Anna jeden Morgen hört, wie die Familie aus Ghana singt, die neben den Kronesters wohnt. Aber das gefällt ihr. „Dann weiß ich doch sofort, dass ich in Afrika bin."

Fünf Decks tiefer steht Chefarzt Gary Parker im Operationssaal und setzt das Skalpell an. Kaltes weißes Licht scheint auf braune Haut. Auf dem OP-Tisch liegt Ousainou Baldeh, der neun Jahre auf diesen Augenblick gewartet hat, der den langen Weg von Gambia kam. Er schläft unter der Narkose, atmet in ruhigen Zügen. Mit dem Messer zieht der Chirurg die Linie zwischen Lippe und Kehle nach, die er zuvor im Gesicht des Patienten markiert hat. Leise klingt Strauß’ „Kaiserwalzer" aus dem CD-Player. Parker kann sich am besten konzentrieren, wenn klassische Musik läuft. Vorsichtig löst er den orangegroßen Tumor mit einer Flamme von der Gesichtshaut. Es riecht nach verbranntem Fleisch. Gary Parker ist 53 Jahre alt und seit 23 Jahren Chirurg bei „Mercy Ships". Hunderte Tumore hat der Amerikaner in dieser Zeit operiert. „Wenn etwa in Deutschland jemand einen kleinen gutartigen Knoten entdeckt, geht er zum Arzt und lässt ihn entfernen. Das ist hier in Benin nicht möglich", erklärt Parker. „Die Tumore wachsen und wachsen, oft jahrelang – und werden irgendwann dann nicht nur zum kosmetischen, sondern auch zum gesundheitlichen Problem, weil sie auf andere Organe drücken." Ousainou etwa muss er einen Teil des Kieferknochens entfernen, weil er nur so den Tumor vollständig lösen kann. In ein paar Wochen, wenn das Schiff in Togo ist, wird der Chirurg die Lücke mit einem Stück vom Hüftknochen schließen.

Ungenügende Gesundheitsversorgung

Gary Parker ist ein Idealist, der sich von Reichtum und Ruhm vor langer Zeit verabschiedet hat. Er setzt in seinem Leben andere Schwerpunkte. „Es berührt mich immer wieder, wenn ich sehe, wie die Menschen hier nach einer Tumoroperation eine Chance auf ein neues Leben bekommen. Wenn die Gesellschaft sie wieder akzeptiert. Es tut mir gut, wenn meine Fähigkeiten anderen helfen", sagt der Mediziner nach der OP bei einem Milchkaffee in der Cafeteria. Hier surfen die Crew-Mitglieder im Internet oder treffen sich mit Freunden. Parker, den an Bord alle den „Heiligen" nennen, weil er schon so lange dabei ist, trägt noch seinen grünen Kittel. Er hat den Mundschutz über den grauen Bart heruntergezogen und erzählt. Von den 4000 Kranken, die zur ersten Voruntersuchung kamen. Lediglich 600 bekamen einen OP-Termin und wurden in den vergangenen Monaten behandelt, die anderen wieder fortgeschickt. „Eine furchtbare Sache", sagt Parker, „wenn sie ihre ganze Hoffnung auf das Schiff gesetzt haben und wir ihnen dann nicht helfen können." Denn auf dem Schiff können die Ärzte keine chronisch Kranken kurieren, sie nehmen nur chirurgische Eingriffe vor. Neben Tumoren handelt es sich dabei meistens um Vaginalfisteln, die durch schwere Geburten entstehen und zu Inkontinenz führen, Augenerkrankungen sowie Lippen- und Gaumenspalten. In Deutschland sind das Routine-Operationen, in Benin und vielen anderen westafrikanischen Staaten sind es dagegen Leiden, die nicht zu kurieren sind, weil die Gesundheitsversorgung ungenügend ist. Die meisten können sich den Arztbesuch entweder nicht leisten, oder es gibt für ihre Krankheiten keine entsprechenden Fachkräfte.

Wie reformbedürftig das Gesundheitssystem in Benin ist, weiß auch Gabriele Gbégnonvi, entwicklungspolitische Mitarbeiterin bei der Deutschen Botschaft in Cotonou. Grundsätzlich stehe sie hinter der Arbeit der „Africa Mercy"-Crew, obwohl sie anfangs skeptisch gewesen sei. „ Eine solche Einflussnahme von außen ist immer ambivalent, weil eine nachhaltige Verbesserung am besten aus dem Land selbst kommt", sagt die gebürtige Bielefelderin, die vor 20 Jahren ihrem Mann nach Cotonou folgte und seitdem hier lebt. „Ich dachte erst, da das Schiff die Menschen umsonst behandelt, ist es für die einheimischen Ärzte eine große Konkurrenz und lähmt die Eigeninitiative der Patienten, sich das Geld für den Arztbesuch vor Ort zu erarbeiten." Dann hat Gbégnonvi das Schiff besucht und ihren Eindruck revidiert. „Hier werden nur Menschen behandelt, die entweder so arm sind, dass sie sich auch die paar Francs für den Arztbesuch nicht leisten können oder aber einfach einen Spezialisten benötigen, den es in Benin nicht gibt", sagt sie.

Etwas hinterlassen, das das Land stabilisiert

Dass sie trotzdem eine Lücke hinterlassen, wenn sie nach neun Monaten weiterfahren, um dem nächsten afrikanischen Land kostenlos Hilfe anzubieten, ist besonders den Langzeitmitarbeitern der „Africa Mercy" bewusst. Darum versuche die Organisation, „Brücken zu bauen, die länger halten, eben etwas im Land zu hinterlassen", sagt Esther Schülein, Intensiv- und Anästhesiekrankenschwester aus Stuttgart, die für zwei Jahre auf dem Schiff mitarbeitet. Die zierliche Frau mit dem buntem Bandana sitzt in einem Raum neben dem OP, vollgestellt mit Plastikstühlen und Arzneimittelkartons. „Wir nehmen zum Beispiel so oft wie möglich Krankenschwestern aus Benin mit in den OP, um sie anzulernen. Und wir knüpfen Kontakt zu Hilfsorganisationen im Land", sagt Esther Schülein. Denn die sind noch da, wenn das Schiff längst weg ist. Trotzdem sei ihr klar, sagt die 30-jährige selbstkritisch, dass „wir nur Teil eines Puz-zles sind. Solange wir reinkommen und das machen, was die Hilfsorganisationen im Land nicht leisten können, ist es in Ordnung. Aber wir sind immer nur eine Ergänzung für sie. Die Entwicklungshelfer, die im Land sind, verdienen die Ehre, denn die stabilisieren das Land."

Die Krankenschwester nimmt einen Schluck Kaffee aus ihrem Thermobecher, hält einen Moment inne und denkt über die vergangenen zwei Jahre nach. „Ich habe ein tolles Leben in Deutschland und bin mir bewusst, dass ich nichts dafür getan habe, dass ich in einem reichen Land aufgewachsen bin. Ich wollte das, was ich bekommen habe, weitergeben", erklärt sie. Bald wird sie wieder in Stuttgart im Leonberger Krankenhaus arbeiten. Und sie wird wieder Geld verdienen. Sich etwas leisten können. Ob sie sich darauf freut? Esther Schülein schweigt und lauscht dem Gesang, der gedämpft durch die Wand dringt. Es sind die Patienten auf der Station. Sie singen und trommeln auf dem Schoß, dem Tisch, den Bänken. So, wie sie es immer tun, wenn ihnen danach ist. Vielleicht ist es das, was Schülein meint, als sie sagt: „Was mich erschreckt, ist, dass wir in Deutschland und Europa alles haben. Nur nicht die Freude, die die Menschen hier haben. Das macht mich neidisch." Und dann, mit einer Spur noch größerer Bewunderung, setzt sie hinzu: „Ich weiß nicht, ob ich das umgekehrt überhaupt könnte: Ganz allein als weißer Patient in einem OP-Saal liegen, der mir als solcher völlig fremd ist, um mich herum nur schwarze Ärzte, deren Sprache ich nicht kann. Ich glaube, ich würde aufstehen und gehen." Möglich, dass Ousainou Baldeh ähnlich gedacht hat, als er im fensterlosen OP-Saal im Bauch der „Africa Mercy" auf seine Narkose und den Chirurgen Dr. Parker wartete. Getan hat er etwas anderes. Er ist liegen geblieben.



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