Erstellt 30.12.09, 16:06h
"Wir bereiten uns auf den Abschluss des Prozesses vor", sagte Saab-Sprecher Eric Geers. "Gleichzeitig sind wir offen für alle Optionen, für Gebote, die noch hereinkommen. Deswegen wurde die Frist gekippt." General Motors hatte sich ursprünglich bis Silvester Zeit gegeben, die Zukunft der Tochter zu klären.
Spyker rechnet mit Konkurrenz
Der Sportwagenhersteller Spyker stellte sich daher auf Konkurrenzangebote ein. "Wir verstehen das so, dass es noch mehr Bieter für Saab und nicht nur uns gibt", sagte Unternehmenschef Victor Muller. Ihm zufolge wurde die Frist um eine Woche bis zum 7. Januar verlängert.
Spyker hat am 20. Dezember ein verändertes Angebot vorgelegt. GM tendierte seit dem Ausstieg der schwedischen Luxuswagenschmiede Koenigsegg Ende November allerdings zu einer Schließung von Saab. Die Verluste schreibenden Niederländer sind vor allem an der Technolgie der Schweden und ihrem Vertriebsnetz interessiert. Wesentliche Teile der modernsten Produktionsreihen hat GM bereits nach China verkauft. (rtr)
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