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Zugspitze

Suche nach Bergsteigern unterbrochen

Erstellt 31.12.09, 10:53h, aktualisiert 02.01.10, 10:56h

Die Bergwacht hat die Suche nach zwei verschollenen Bergsteigern wegen starker Schneefälle unterbrochen. Zwei Bergsteiger aus dem Raum Stuttgart werden in der Nähe der Zugspitze vermisst. Das letzte Lebenszeichen gab es am 27. Dezember.

Zugspitze
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Die Zugspitze, mit 2.962 Metern über Normalnull Deutschlands höchster Berg. (Bild: ddp)
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Die Zugspitze, mit 2.962 Metern über Normalnull Deutschlands höchster Berg. (Bild: ddp)
GARMISCH-PARTENKIRCHEN - Die Suche nach zwei seit Tagen vermissten Bergsteigern im Zugspitzgebiet ist zunächst wegen starker Schneefälle unterbrochen worden. Dies bestätigte die Polizei in Rosenheim am Samstag. Ein erneuter Einsatz sei wegen der Witterung aktuell zu gefährlich, hieß es. Dies bedeute jedoch nicht, dass die Suche nach den vermissten Bergsteigern beendet sei.

Die 31 und 42 Jahre alten Männer waren auf dem Jubiläumsgrat, dem Verbindungsgrat zwischen der Alpspitze und der Zugspitze, unterwegs gewesen. Sie meldeten sich zuletzt am 27. Dezember telefonisch bei einer Angehörigen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Als am folgenden Abend der angekündigte Anruf ausblieb, meldeten Angehörige die Bergsteiger am Dienstagvormittag als vermisst.

Neuschnee verdeckte alle Spuren

Einsatzkräfte fanden daraufhin auf einem Parkplatz in der Nähe der Zugspitzseilbahnen das Fahrzeug der beiden. Aufgrund der Wetterbedingungen war zunächst aber weder ein Absuchen des Zugspitzgebiets mit einem Hubschrauber noch eine Begehung des Grates möglich. Am Mittwoch suchte die Polizei mit zwei Hubschraubern bei schwierigen Flugbedingungen die Unfallschwerpunkte des Jubiläumsgrats ab. Der Neuschnee und der Wind des Vortags hatten den Angaben zufolge aber alle Spuren im Suchgebiet verdeckt.

Am späten Nachmittag wurde die Suche vorübergehend eingestellt. Am Donnerstagmorgen verhinderte das Wetter vorerst eine Fortsetzung der Suche.

Eine Winterbegehung des Jubiläumsgrats ist laut Polizei sehr anspruchsvoll und kommt nur für gute Alpinisten in Frage. Ein Abbruch der Tour ist in der Regel nicht möglich. (ddp)



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