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Workshop

Kreative Kostüme selbst gestalten

Von Alice Ahlers, 08.01.10, 13:42h, aktualisiert 11.01.10, 08:20h

Dieses Jahr wollen Sie für Karneval keine Verkleidung von der Stange? In unseren Workshops können Sie sich inspirieren lassen. Zukünftige Mode-Designer entwerfen und gestalten mit Ihnen ein einzigartiges Kostüm.

Kreatives Kostüm
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So könnte Ihr Kostüm aussehen. (Bild: Grönert)
Kreatives Kostüm
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So könnte Ihr Kostüm aussehen. (Bild: Grönert)
Jedes Jahr an Aschermittwoch steht der Vorsatz fest: Im Herbst geht es an die Nähmaschine, denn fürs nächste Jahr soll es zu Karneval keinen Viskose-Clown mehr von der Stange geben, sondern ein selbst gemachtes Kostüm, ein einzigartiges, ein kreatives, eines, das kein anderer hat, und schwupp - Herbst und Weihnachten sind längst vorbei, die Nähmaschine blieb im Keller. Entweder weil man zu faul war, schon am Faden einfädeln gescheitert ist oder es einfach an Inspiration fehlte.

Aber noch ist es nicht zu spät. An fünf Terminen im Januar und Februar können Sie gemeinsam mit Mode-Design-Studenten der Freien Akademie Köln Ihr Karnevalskostüm im studio dumont selbst entwerfen und gestalten. Material bringen die Studenten mit - aus Baumarkt, Haushalt, Restekiste, Flohmarkt, Dachboden, Garage, Ein-Euro-Laden, Theater-Fundus oder Altkleider-Tüte. Wer beim Workshop mitmacht, braucht keine besonderen Fähigkeiten. „Wir nähen nicht, wir tackern“, sagt Eugen Keil, der im 3. Semester Modedesign studiert. „Hauptsache, das Kostüm übersteht die Karnevalstage“. Dann entsteht vielleicht ein Ritter aus Alufolie und Blechbüchsen, ein Roboter aus Tetra-Packs oder ein Reifrock an dem ausgebrannte Teelichter klimpern, vielleicht gibt es Blümchen aus gefalteten Strohhalmen, einen Anzug aus alten Säcken, eine Krawatte aus Getränkedosen. Roboter aus Tetra-Packs.

Oder ein Kostüm namens „Pokerface“, wie die Modestudenten eine ihrer ersten Karnevals-Kreationen genannt haben. Ein Wesen aus Tüll, Baumarktketten und Wachstischtuch, auf der einen Seite männlich, auf der anderen Seite weiblich, links Hosenbein und Manschetten aus Filz, rechts Rock, Lippenstift und Schleier.

Unser Kostümvorschlag (zum Vergrößern klicken):

„Das kann jeder nachmachen“, sagt die 21-jährige Laura Conrad. Keine zwei Stunden hat es gedauert bis das Kostüm fertig war. Die Materialien sind größtenteils aus Haushalt und Baumarkt.

Mitbringen brauchen die Teilnehmer nur zwei Basis-Teile, auf die sich das Kostüm „aufsetzen“ lässt - als Unterteil etwa ein alter Rock oder eine ausgediente Hose, als Oberteil idealerweise eine Weste oder Jackett, die sich ausziehen lassen, ohne das ganze Kostüm zu beschädigen.



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