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Jubiläums-Sitzung

Stelter bekam die größte „Rakete“

Von Claudia Hoffmann, 12.01.10, 10:55h

Der Festausschuss Mechernicher Karneval setzte auf eine gelungene Mischung aus Musik, Parodie, Comedy und Tanz. Das Konzept ging auf: 350 Jecken amüsierten sich im ausverkauften Drittel der Turnhalle prächtig.

Sitzung Mechernich
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Die „Drei Colonias“ aus der Domstadt Köln sorgten für Volldampf in der Mechernicher Dreifachturnhalle. Das Trio holte die Jecken am Ende mit einem Volkslied von den Sitzen. (Bild: Hoffmann)
Sitzung Mechernich
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Die „Drei Colonias“ aus der Domstadt Köln sorgten für Volldampf in der Mechernicher Dreifachturnhalle. Das Trio holte die Jecken am Ende mit einem Volkslied von den Sitzen. (Bild: Hoffmann)
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Die „Kruuscherberger Funken“ begeisterten die Narren.
Mechernich - Die Stimmung in der mit 350 Jecken besetzten Mechernicher Dreifachturnhalle stieg am Sonntag von Minute zu Minute: In seiner Jubiläums-Prunksitzung unter der Leitung von Sitzungspräsident Björn Wassong setzte der Festausschuss Mechernicher Karneval einmal mehr auf eine gelungene Mischung aus Musik, Parodie, Comedy und Tanz.

Nach dem Einzug der Mechernicher Garden und der Begrüßung durch das Prinzenpaar Peter III. und Prinzessin Heike, eröffneten Frank Fander und Axel Foppen als „Huusmeister vom Bundesdaach“ den närrischen Reigen. Im grauen Arbeitskittel mit Gitarre und Besen, lästerten sie musikalisch-parodistisch über die wahren Hintergründe in Berlin und gaben in bewährter Krätzchen-Manier tolle Geschichten aus dem Bundestag zum Besten.

Mit ihrem ohrwurmtauglichen „Wir kommen alle in den Himmel“ und dem „Düsseldorf“-Lied, fegten wenig später die „Stroßefäjer“ über die Bühne. Schließlich stand dann „Die alte Dampfeisenbahn“ des Kölner Trios „Die 3 Colonias“ mächtig unter Volldampf. Mit verschiedenen Varianten des Volksliedklassikers „Horch, was kommt von draußen rein“ und gemeinsamem „Hollahi“ holten die drei munteren Herren das Publikum dann vollends von den Stühlen.

Im Anschluss daran zeigte die Showtanzgruppe „Kruuschberger Funken“, dass ihnen kein Saal zu hoch ist. Seit 2007 unterwegs, aber zum ersten Mal in Mechernich zu Gast war David Werker mit seinen Geschichten aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten.

Als „Top Act“ holte sich Bernd Stelter nicht überraschend die größte Rakete des Tages, ehe der Musikkorps der „Prinzengarde Rot-Weiß Hürth“ den viel applaudierten Schlusspunkt setzte und die Big Band der Prinzengarde Mechernich zum anschließenden Tanz aufspielte.

Das Konzept von Literat Guido Meyer, den Jecken jedes Jahr etwas Neues zu bieten, ging bestens auf. Hält die steigende Nachfrage an, wird man vielleicht schon in der kommenden Session den Vorhang für das zweite Drittel der Mechernicher Dreifachturnhalle öffnen können.



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