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Kiwanis

Engagierte Elf mit vielen Ideen

Von Karin M. Erdtmann, 11.01.10, 17:47h, aktualisiert 11.01.10, 18:59h

Der erste Kiwanis-Club im Bergischen Land wurde in Altenberg gegründet. Für den guten Zweck beißen die Damen auch schon mal in den Hundekeks.

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Odenthal - Wer Gutes tun will, muss auch mal in den sauren Apfel beißen - und Hundekekse essen. Die Frauen des neugegründeten Kiwanis Clubs Altenberg / Odenthal jedenfalls überließen das Vorkosten ihres Spendengebäcks mit Leberwurst- und Knoblauchnote nicht nur ihren Vierbeinern. Was den Hunden schmeckte, musste auch den Menschen munden. Noch vor ihrer offiziellen Gründung präsentierte sich die Gruppe auf dem Altenberger Weihnachtsmarkt, verkaufte Kinderpunsch und Bio-Hundekekse für den guten Zweck. Rund 1700 Euro kamen so zusammen, die den Kindern im Frauenhaus Bergisch Gladbach zugute kommen.

Zur offiziellen Gründung kam am Wochenende Kiwanis-Chairman Gerd Maubach aus Düsseldorf in den Altenberger Hof, um Gründungspräsidentin Alke Fölsche die entsprechende Urkunde zu überreichen. Auch der Patenclub aus Leverkusen gratulierte. Clubsekretärin ist Christiane Schaffran, Schatzmeisterin Lore Marholdt. Engagiert sind zudem Claudia Spital, Michaela Bräutigam, Petra Eckstein, Vera Pilkuhn, Birgida Selmeczi-Bowen, Stefanie Thiele, Dorothea Venator und Britta Wengel-Buns.

Die Palette der vertretenen Berufe reicht von der Apothekerin bis zur Tierärztin, von der Goldschmiedin bis zur Rechtsanwältin, die Altersspanne von Ende 30 bis Anfang 60. Weltweit engagieren sich rund 750 000 Menschen für Kiwanis, allein in Deutschland gibt es gut 140 Clubs mit mehr als 3100 Mitgliedern. Der Name der 1915 in Detroit ins Leben gerufenen Organisation stammt aus der Sprache der Ochipew-Indianer und bedeutet im übertragenen Sinn: „Dadurch, dass es einem selbst gut geht, kann man anderen helfen, denen es schlechter geht.“

Wie sie das machen können, dafür hat die engagierte Elf eine Menge Ideen. Vorträge und Infostände soll es geben und auch wieder Aktionen mit Hundekeksen. Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen sollen bessere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bekommen sowie die Gelegenheit erhalten, tiergestützte Therapien zu machen. Bereits vor der Gründung standen unter anderem ein Vortrag über die Tafel in Bergisch Gladbach sowie über Nationalparks in Indien auf dem Programm der Kiwanis-Frauen, eine Küchenbesichtigung im Altenberger Hof sowie ein Besuch im Wuppertaler Zoo.

Jeden ersten Donnerstag und jeden dritten Dienstag im Monat trifft sich die Gruppe um 20 Uhr im Altenberger Hof. Neue Mitglieder, auch Männer, werden noch gesucht. Kontakt: Alke Fölsche, 0 22 02 / 86 36 13.



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