Erstellt 22.01.10, 07:27h
Um die Entlohnung guten Personals zu sichern und sinkende Anzeigenerlöse auszugleichen, setzt Neven DuMont unter anderem auf Bezahlinhalte im Internet (Paid Content). Es gebe bereits erste Gespräche mit anderen Verlagen über eine gemeinsame Registrierung. Diese solle es Nutzern ermöglichen, auf verschiedenen Plattformen Inhalte zu beziehen, erläuterte Neven DuMont, der auch Vorsitzender des Publizistischen Beirats der „Berliner Zeitung“ ist. Für exklusive oder investigative Beiträge könne man durchaus Geld verlangen, auch als lokales oder regionales Medium. „Ich habe die Hoffnung, dass das langfristig funktioniert. Man muss jetzt einfach mal damit anfangen.“ Er glaube nicht, „dass es gut wäre, wenn wir nur noch »Umsonst-Journalisten« hätten, die von zu Hause aus arbeiten“.
Zugleich warnte Neven DuMont Mediennutzer davor, sich auf „Umsonst-Journalisten“ oder kostenlose Angebote im Internet zu verlassen und sich etwa nur in Blogs zu informieren: „Es gibt gute Blogs, es gibt im Internet aber auch viele Halb- und Unwahrheiten.“ Darauf könne seriöser Journalismus nur mit Qualität antworten. (asc)
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23.01.2010 | 02.55 Uhr | kluelz
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