Erstellt 14.01.10, 16:00h, aktualisiert 28.09.10, 10:11h
Gerade in Köln sei die Kultur ein wesentlicher Faktor für Hotelübernachtungen. Es müsse aber sichergestellt werden, dass die zusätzlichen Mittel aus der Hotelabgabe tatsächlich der Kultur zufließen und nicht "im großen schwarzen Loch des kommunalen Haushalts" verschwinden, betonte der Kulturrat.
CDU-Vertreter dagegen wollen genau diesen Punkt untersuchen lassen. Eine Zweckbindung bei Steuern sei in der Regel nicht zulässig, meinten die Bundestagsabgeordnete Ursula Heinen-Esser und Landtagsmitglied Jürgen Hollstein. Deshalb hätten sie den Innen- und den Finanzminister von Nordrhein-Westfalen mit einem Brief gebeten, die "Bettensteuer" auf ihre Zulässigkeit hin zu prüfen. Der Hotel-und Gaststättenverband hatte sich ebenfalls gegen die Steuer ausgesprochen.
Köln hat 2010 ein Haushaltloch von 350 Millionen Euro. Die Kulturabgabe soll rund 19 Millionen Euro in die leere Stadtkasse spülen. Der Stadtrat muss die "Bettensteuer" noch beschließen. (dpa)
@rainerhohn Teil1
15.01.2010 | 15.24 Uhr | Monopoly
1. Die Reduktion der Hotel-MwSt kostet laut einer Studie des Finanzministeriums v. 30.10.2007 800 Mio, nicht eine Mrd., Sie klagen also um 25% zu…
@rainerhohn Teil2
15.01.2010 | 15.23 Uhr | Monopoly
sowie Mindereinnahmen bei Einkommens- und Gewerbesteuer durch die neuen, höheren Freibeträge des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes.
3. Wenn die…
wer profitiert wovon?
15.01.2010 | 11.13 Uhr | digitus
Eigentlich sollte die Steuersenkung doch dem „Wachstum“ dienen. Wie zu erwarten, haben die Hotels die Steuersenkung nicht an ihre „Gäste“…
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