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FC-Kommentar

Extrem harte Landung

Von Christian Löer, 18.01.10, 12:08h, aktualisiert 18.01.10, 12:41h

Die bittere Niederlage gegen Borussia Dortmund hat den 1. FC Köln zurück auf den Boden der Realität gebracht. Die geringe Qualität im Kader von Trainer Zvonimir Soldo ist offensichtlich, doch Manager Michael Meier zeigt sich nicht einsichtig.

Lukas Podolksi
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FC-Profi Lukas Podolksi (Bild: ddp)
Lukas Podolksi
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FC-Profi Lukas Podolksi (Bild: ddp)
Nach dem 2:3 gegen Borussia Dortmund stehen die Kölner zum Beginn der Rückrunde gleich wieder dort, wo sie auch über weite Phasen der Hinrunde standen: Mit dem Rücken zur Wand. Bei der Bewältigung der neuen Krise wollen die Kölner nun reagieren wie auf die alte: Und Ruhe bewahren, wie FC-Manager Michael Meier am Sonntagabend ankündigte. Vor den Spielen in Wolfsburg und Frankfurt müsse man keine Angst haben, denn „unsere Auswärtsbilanz ist ja einigermaßen makellos“, wie Meier zudem befand.

Das 2:3 gegen Borussia Dortmund bedeutet eine besonders bittere Niederlage. Ein 0:2, auf das die Partie lange Zeit hinsteuerte, hätte ein weiteres Mal bloßgelegt, wo die Kölner Probleme liegen: Dass sie vielleicht über die Mittel verfügen, einen Gegner unter Druck zu setzen. Dass es ihnen aber nicht gelingt, aus Überlegenheit Tore zu schaffen. Und aus Toren Siege. Am Sonntag jedoch erzielten die Kölner zwei Treffer - durch Innenverteidiger. Dennoch sah es am Ende so aus, als hätten sie beinahe gepunktet - ach was: gewonnen.

Die Kölner werden nun weiterhin daran glauben, dass ihre Offensive irgendwann von allein ins Laufen kommt. Doch Novakovic findet nach wie vor nicht zu seiner Form, und Lukas Podolski droht eine längere Verletzungspause. Doch selbst nach dem gestrigen 2:3 hielt Zvonimir Soldo an seiner Meinung fest, der FC verfüge „über genug Qualität“.

Doch Beharren schießt keine Tore. Das wird bald womöglich auch Michael Meier einsehen müssen, der in der Winterpause erklärte, auf Neuverpflichtungen verzichten zu können. Weil die Qualität ausreiche. Rang zwölf zur Winterpause hat den Kölnern ein trügerisches Gefühl von Ruhe beschert. Die Landung in der Realität ist brutal hart.



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