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Dienstreisen

ZDF weist Vorwürfe zurück

Erstellt 23.01.10, 15:40h, aktualisiert 25.01.10, 09:11h

Das ZDF hat einen Medienbericht über Guido Knopp als „haltlos” zurückgewiesen. Der Geschichtsexperte Knopp soll Reisen auf Kosten der Gebührenzahler unternommen haben, die dienstlich in dieser Form nicht nötig waren.

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Das ZDF hat einen Medienbericht über Guido Knopp als „haltlos” zurückgewiesen.
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Das ZDF hat einen Medienbericht über Guido Knopp als „haltlos” zurückgewiesen.
MÜNCHEN/MAINZ - Das ZDF weist einen Medienbericht wegen angeblicher dubioser Dienstreisen seines Geschichtsexperten Guido Knopp auf Kosten der Gebührenzahler zurück. Die Vorwürfe seien haltlos, teilte ein Sprecher am Samstag in Mainz mit. Der Sender habe auf einen Fragenkatalog des Magazins "Focus" zudem unverzüglich und präzise geantwortet.

Der "Focus" hatte am Samstag berichtet, Knopp sei ein zehntägiger Aufenthalt im Luxus-Hotel Mandarin Oriental in Bangkok bezahlt worden. Die Reise sei im Zusammenhang mit einer Folge der Dokumentationsreihe "Majestät!" über das thailändische Königshaus erfolgt, in der Knopp nur einen 48 Sekunden langen Auftritt gehabt habe. Zudem sei Knopp als Vorbereitung einer Dokumentationsreihe über das Kolonialreich der Deutschen im März 2009 nicht an den Originalschauplatz, die Südseeinsel Samoa, gereist, sondern zu beliebten Touristenattraktionen auf Neuseeland.

Das ZDF teilte dagegen mit, Knopp sei für die Reihe "Majestät" nicht nur als Moderator tätig, sondern insbesondere als Leiter des Gesamtprojekts und der jeweiligen Sendung. Als solcher sei er bei wichtigen Produktionen als verantwortlicher Redakteur vor Ort. Bei der Reihe über die deutsche Kolonialgeschichte habe die Reise auf der Suche nach einer Produktionsfirma nach Neuseeland geführt, weil im gesamten Südseeraum nur dort eine Filmindustrie vorhanden sei, welche die Fähigkeit für hochwertige szenische Dreharbeiten habe. (ddp)



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