ZeitungsanzeigenAbo | Mediadaten
Schriftgröße

Kreissportbund

Sport als Motor der Integration

Von Valerie Pütz und Norbert Kurth, 25.01.10, 18:25h

Langzeitarbeitslose sollen in einem Projekt des Kreissportbundes zu Übungsleitern ausgebildet werden. Außerdem soll der Vereinssport verstärkt zu integrativen Zwecken genutzt werden.

Integration durch Sport
Bild vergrößern
Der Kreissportbund und der Budo-Dachverband - Budo sind japanische Kampfsportarten mit einer Philosophie, zum Beispiel Karate - informierten über Integration durch Sport. (Bild: Wonnemann)
Integration durch Sport
Bild verkleinern
Der Kreissportbund und der Budo-Dachverband - Budo sind japanische Kampfsportarten mit einer Philosophie, zum Beispiel Karate - informierten über Integration durch Sport. (Bild: Wonnemann)
Bergheim - "Sport ist das am besten geeignete Instrument, um Menschen in die Gesellschaft zu integrieren“, sagt der Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB), Harald Dudzus. Um die integrative Wirkung jedweder Sportart bei Vereinsvorsitzenden, Trainern und Sportlehrern bewusst zu machen, hat der KSB auf der Basis eines Projektes beim Landessportbund sein eigenes Konzept entwickelt: „Integration durch Sport“. Ziel ist die kulturelle Öffnung der Vereine und die Qualifizierung von Sport-, Übungs- und Jugendleitern ausländischer Herkunft.

Daran mangelt es vor allem den Vereinen. Eine Umfrage bei Bergheimer Vereinen ergab, dass nur ein einziger Trainer nicht deutscher Herkunft ist. Dies zu ändern ist das Ziel des KSB, meinen Dudzus und Projektleiterin Irene Fritz. Der KSB setzt vor allem auf Qualifizierung. Das gemeinsam mit der Stadt Bergheim entwickelte Konzept sieht allein sechs verschiedene Ausbildungsgänge für ehrenamtliche Helfer im Sport vor. Es beginnt mit Sport- und Gruppenhelfern im Jugendalter, die Trainer und Lehrer bei der sportlichen Arbeit in Vereinen und in der Schule unterstützen sollen. Insbesondere für kulturelle Jugendarbeit im Sport eignet sich der Lehrgang zum Jugendleiter. Eine rundum vielseitige und spezielle Ausbildung zur Betreuung von Migranten erhalten Frauen, die selbst migriert sind oder unmittelbare Erfahrungen mit Migration haben.

Eine besondere Art der Ausbildung hat der KSB jetzt mit der Arge Rhein-Erft vereinbart. Dort sollen Langzeitarbeitslose zu Übungsleitern ausgebildet werden. „Später ist ihr Einsatz in Kindertagesstätten, offenen Ganztagsschulen und Sportvereinen vorgesehen“, sagt KSB-Geschäftsführerin Marion Bauer. Bereits begonnen hat die Ausbildung eines jungen Migranten zum Integrationslotsen. In Bergheim wird er in Kürze seinen Job beginnen. Seine Aufgabe ist es dann, mit dem Kreis- und dem Stadtsportverband sowie den Fachämtern bei Jugendlichen für offene Sportangebote in den Vereinen zu werben und Kontakt herzustellen. Um die Information breit zu streuen, startet der KSB am morgigen Mittwoch die erste Informationsveranstaltung im Quadrath-Ichendorfer Bürgerhaus. Im Mittelpunkt stehen dort ab 18.30 Uhr Kampfsportarten unter dem Begriff Budo-Techniken. Der Dachverband der Budo-Sportler wird über den Übungsbetrieb mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen berichten.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Bundesliga Liveticker


Anzeige





Bildergalerien


RHEINLAND WETTER



Special


ksta-blogs.de



Blog zur ksta.tv-Sendung



Aktion


Aktion





Aktuelle Verkehrsinfos


Termine

Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Mein ksta.de


ksta.de auf Facebook

KSTA auf Facebook

Meistgelesene Artikel


Stadtmenschen Community


Extra


Die 5 beliebtesten Pausenspiele

Mahjongg Fortuna
Zuma
Zuma »
1507 Spieler
Bookworm
Bookworm »
1263 Spieler
Bubble Shooter
Bubble Shooter »
1034 Spieler
Bejeweled 2
Bejeweled 2 »
956 Spieler

Brutto / Netto Rechner

Optimieren Sie Ihr Gehalt:
Bruttogehalt (Euro mtl.) Steuerklasse

Dienste