Von Andreas Damm, 28.01.10, 20:33h, aktualisiert 29.06.10, 08:58h
Genaue Vorgaben zu dem umstrittenen Geschäft mit dem Oppenheim-Esch-Fonds hat die Kommission noch nicht formuliert. Wohl aber erwarten die europäischen Wettbewerbshüter eine weitgehende Änderung der Verträge zwischen der Stadt und dem Investor - als Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes, wonach die Vergabe des Bauauftrages ohne vorherige Ausschreibung rechtswidrig war.
Belastung der Stadt soll sinkenDie Stadt hat die vier Ausstellungsgebäude für 30 Jahre gemietet. Dafür erhält der Esch-Fonds jährlich weit über 20 Millionen Euro. In seinem Gespräch mit Kanzleichef Johannes Laitenberger, einem der engsten Mitarbeiter José Barrosos, hat Roters seinen Fahrplan dargestellt. Nach einem ersten Treffen mit den Geschäftsführerern der Oppenheim-Esch-Gruppe, Josef Esch und Lothar Ruschmeier, werde eine Arbeitsgruppe in Kürze mit den Verhandlungen beginnen. „Es gibt keine Präferenz für uns, da müssen verschiedene Modelle durchgerechnet werden“, betonte Roters. Es sei offen, ob die Stadt die Hallen kauft oder ein neuer Mietvertrag ausgehandelt wird. Sein Verhandlungsziel: die Belastungen für die Stadt und die Messegesellschaft zu verringern.
Klüngel-Püngel
29.06.2010 | 09.23 Uhr | Rumpel
Klar hat Herr Roters in Brüssel ein Verhandlungsziel. Immerhin hatte er als Ex-Regierungspräsident auch die Aufsicht über die Verträge mit dem…
Schramma vor!
01.02.2010 | 02.22 Uhr | RainerHohn
Herr Roters hätte Schrammas Fritz (und die Konsorten von Esch-Oppenheim) mitnehmen sollen, der hätte denen in Brüssel diesen ebenso genialen wie…
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