Erstellt 02.02.10, 11:07h
Die rechtsrheinische Zugstrecke zählt zu den am stärksten von Güterzügen befahrenen Strecken Europas. Der Ausbau der Strecke würde nach Schätzungen rund 450 Millionen Euro kosten.
Bohnet fordert ein rasches Umdenken: „Die einzige ernsthafte Alternative zur S 13 ist eine Zwei-System-Stadtbahn nach Karlsruher Modell. Sie kann vom Flughafen kommend auf direktem Wege in die Bonner City und zum Bundesviertel geführt werden.“ CDU und SPD stehen weiter zur S 13. „Sollte die Landesregierung aus der S 13 aussteigen, muss sie noch 2010 Planung und Vorfinanzierung des Lärmschutzes an der gesamten Strecke im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms des Bundes vornehmen“, so SPD-MdB Ulrich Kelber zu dem wichtigen Projekt.
„Die Bürger sind lange mit dem Bau des Lärmschutzes im Rahmen der S 13 vertröstet worden, da werde ich keine jahrelange weitere Verzögerung akzeptieren.“ CDU-Ratsfrau Christiane Overmanns warnte, die S 13 zu zerreden und wirft der Bahn vor, sie sei von Anfang an gegen das Projekt gewesen. Die CDU werde die Zahlen der Bahn widerlegen. (ca)
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