Erstellt 03.02.10, 16:54h, aktualisiert 03.02.10, 17:04h
In der großen Schwimmhalle selber fällt dann ein mit schwarzen und goldfarbenen Kacheln verkleideter Raum auf. In der Ecke, in der früher das Solarium stand, befindet sich jetzt ein Textil-Dampfbad, das mit Badeanzug oder -hose genutzt wird. Öffnet man die Türe, steigt einem der wohltuende Dampf entgegen. Bis zu acht Badegäste finden hier Platz. Ein paar Meter weiter befinden sich Duschen zum Abspülen und ein Kaltwasserschlauch für Kneippanwendungen.
„Wir wollten das verbesserte Angebot für die Gäste sichtbar machen“, erklärt Berthold Schmitt, Geschäftsführer der Köln-Bäder. In keinem anderen städtischen Hallenbad gebe es ein solches Angebot außerhalb des Saunabereiches. „Das Dampfbad soll aber auch ein Schnupperangebot sein - es ist ja im Preis inbegriffen“, sagt Schmitt. Natürlich erhoffen sich die Köln-Bäder dadurch auch, neue Gäste für die Saunen zu begeistern, die es beispielsweise im benachbarten Höhenbergbad gibt.
Eine der wichtigsten, aber für die Badegäste nicht sichtbare technische Erneuerung betrifft die Trinkwasserleitungen. Diese hatten nicht mehr dem heutigen Standard entsprochen und mussten ersetzt werden. Außerdem wurden bei der Sanierung, die mit insgesamt 650 000 Euro zu Buche schlug, auch die Personalräume erneuert. Nicht zuletzt wurden auch behindertengerechte Sanitäranlagen und Duschen installiert - diese hatte es vorher im Genovevabad gar nicht gegeben.
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