Schriftgröße

Sanierung

Dampfbad und helle Fliesen

Erstellt 03.02.10, 16:54h, aktualisiert 03.02.10, 17:04h

Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen: Im Genovevabad gibt es neben technischen Verbesserungen nun auch ein neues Angebot für die Badegäste. Die können sich nach dem Schwimmen in einem Textil-Dampfbad entspannen.

Genovevabad
Bild vergrößern
Acht Monate lang war das Genovevabad wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Nun gibt es Neuerungen, von denen die Badegäste und die Köln-Bäder profitieren. (Bild: Hantke)
Genovevabad
Bild verkleinern
Acht Monate lang war das Genovevabad wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Nun gibt es Neuerungen, von denen die Badegäste und die Köln-Bäder profitieren. (Bild: Hantke)
Mülheim - Im Genovevabad hat sich etwas getan. Acht Monate lang war das Schwimmbad wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Und obwohl die meisten der Renovierungen eher die Technik betreffen und daher aus Sicht der Besucher im Verborgenen liegen, so werden die Badegäste doch schon beim Betreten der Duschräume positiv überrascht. Diese sind nun in hellem Gelb, leuchtendem Orange und sanftem Blau gefliest. Der Architekt Matthias Kruchen hat bei der Gestaltung viel Wert auf diese hellen Farben und ein freundliches Erscheinungsbild gelegt. Neu sind auch die Armaturen, die nun eine Menge Wasser sparen. „Vorher flossen mehr als 20 Liter pro Minute durch den Duschkopf, jetzt sind es nur noch neun Liter“, erklärt Johannes Gehlen, Leiter des Gebäudemanagements der Köln-Bäder GmbH. Fast alle städtischen Bäder sind mit diesen Armaturen ausgestattet. Wie auch bei Wassersparhähnen in Privathaushalten wird hier das Wasser im Duschkopf mit Luft gemischt. „Den Unterschied merkt man beim Duschen nicht, aber dadurch sparen die Köln-Bäder mehrere 100 000 Euro an Wasserkosten“, erklärt Gehlen.

In der großen Schwimmhalle selber fällt dann ein mit schwarzen und goldfarbenen Kacheln verkleideter Raum auf. In der Ecke, in der früher das Solarium stand, befindet sich jetzt ein Textil-Dampfbad, das mit Badeanzug oder -hose genutzt wird. Öffnet man die Türe, steigt einem der wohltuende Dampf entgegen. Bis zu acht Badegäste finden hier Platz. Ein paar Meter weiter befinden sich Duschen zum Abspülen und ein Kaltwasserschlauch für Kneippanwendungen.

„Wir wollten das verbesserte Angebot für die Gäste sichtbar machen“, erklärt Berthold Schmitt, Geschäftsführer der Köln-Bäder. In keinem anderen städtischen Hallenbad gebe es ein solches Angebot außerhalb des Saunabereiches. „Das Dampfbad soll aber auch ein Schnupperangebot sein - es ist ja im Preis inbegriffen“, sagt Schmitt. Natürlich erhoffen sich die Köln-Bäder dadurch auch, neue Gäste für die Saunen zu begeistern, die es beispielsweise im benachbarten Höhenbergbad gibt.

Eine der wichtigsten, aber für die Badegäste nicht sichtbare technische Erneuerung betrifft die Trinkwasserleitungen. Diese hatten nicht mehr dem heutigen Standard entsprochen und mussten ersetzt werden. Außerdem wurden bei der Sanierung, die mit insgesamt 650 000 Euro zu Buche schlug, auch die Personalräume erneuert. Nicht zuletzt wurden auch behindertengerechte Sanitäranlagen und Duschen installiert - diese hatte es vorher im Genovevabad gar nicht gegeben.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

Anzeige


Anzeige


Neue ksta.tv-Videos aus Köln


Bildergalerien


Termine

Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Das Musik-Event 2011


Extra



Mein ksta.de


ksta.de auf Facebook

KSTA auf Facebook

Extra


Dienste




ksta shop


Weitere Serien


Top-Links (Anzeige)


Aktion


Aktion