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Familienzentrum

Rat und Tat für Jung und Alt

Von Herbert Rösgen, 03.02.10, 17:01h

Das neue Netzwerk des katholischen Familienzentrums in Ehrenfeld bietet Eltern und Kindern eine umfassende Unterstützung. Von der Kinderbetreuung im Säuglingsalter bis zur Begleitung in Trauerfällen reichen die Angebote.

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Christiane Körtgen und Wolfgang Wolf koordinieren und leiten das Netzwerk des katholischen Familienzentrums in Ehrenfeld. (Bild: Rösgen)
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Christiane Körtgen und Wolfgang Wolf koordinieren und leiten das Netzwerk des katholischen Familienzentrums in Ehrenfeld. (Bild: Rösgen)
Ehrenfeld - Mit einem Familiengottesdienst und einer anschließenden kleinen Feier mit Popcorn und Kinderpunsch wurde der Startschuss gegeben für das neue „Familienzentrum Ehrenfeld“. Bei diesem Zentrum handelt es sich jedoch nicht um ein großes Haus, in dem alles unter einem Dach vereint ist, sondern um das exakte Gegenteil. In gleich fünf beteiligten Kindertagesstätten finden Ratsuchende Ansprechpartner, die gezielt beraten oder weitervermitteln können. Nun bilden die vier katholischen Kindertagesstätten in Ehrenfeld und Neuehrenfeld sowie die Kooperationseinrichtung Fröbel-Kindergarten St. Peter ein Netzwerk, das sich als Anlaufstelle für Familien anbietet.

„Das Netzwerk umfasst noch zahlreiche weitere Einrichtungen innerhalb der Gemeinde“, betont Wolfgang Wolf, Leiter des Familienzentrums. Dazu gehört etwa das neue Caritas-Zentrum an der Marktkapelle Venloer Straße. Kontakte bestehen auch zum evangelischen Familienzentrum im Stadtteil, das Ende 2009 bereits seine Anerkennung erhielt. Angestrebt ist zudem, mit dem muslimischen Gemeindezentrum des Verbands Ditib zusammenzuarbeiten.

Ein Info-Faltblatt und demnächst auch ein Internetauftritt informieren über allgemeine Themen rund ums Zentrum und über Veranstaltungstermine. Die Entscheidung für das Netzwerk, das sich über zwei Stadtteile erstreckt, lag nahe, nachdem bereits die früheren Seelsorgebereiche zu einer Großgemeinde St. Peter mit vier Filialkirchen zusammengefasst wurden.

Von der Kinderbetreuung im Säuglingsalter bis zur Begleitung in Trauerfällen reichen die Angebote. Zur „klassischen“ Aufgabe der Betreuung von Mädchen und Jungen im Alter von wenigen Monaten bis sechs Jahren kommen Angebote aus den Bereichen Bildung, Beratung und Seelsorge hinzu. Erziehungsfragen, Partnerschaftsprobleme aber auch Freizeitgestaltung sind weitere Themen, in denen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auskennen. Das Familienzentrum soll zu einem Begleiter in vielen Lebensfragen werden und dabei alle Generationen umfassen.

Zurzeit muss sich das Zentrum, dessen Koordinationsstelle sich in der Kindertagesstätte St. Anna, Schadowstraße 10a, befindet, dem Anerkennungsverfahren durch die katholische Kirche und der Zertifizierung durch die Landesregierung unterziehen. Unter anderem müssen innerhalb eines solchen Verfahrens die Kompetenzen der Mitarbeiter belegt und Räumlichkeiten nachgewiesen werden. „Wir rechnen mit einer Anerkennung in diesem Sommer, die wir dann durch ein entsprechendes Gütesiegel auch nach außen hin dokumentieren können“, sagt Christiane Körtgen, Leiterin der Kindertagesstätte St. Anna.



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