Schriftgröße

Kriminalität

Einbrüche in der Wohnsiedlung

Von Uwe Schäfer, 10.02.10, 14:29h

Rund um die Von-Ketteler-Straße häufen sich die Delikte. Mehrere Autos wurden in der realtiv menschenleeren Siedlung aufgebrochen, außerdem gab es Wohnungseinbrüche. Eine Gruppe Jugendlicher steht unter Verdacht.

Dewog-Siedlung
Bild vergrößern
Die Dewog-Siedlung (Bild: Schäfer)
Dewog-Siedlung
Bild verkleinern
Die Dewog-Siedlung (Bild: Schäfer)
Höhenhaus - Mit der Sicherheitslage in der Wohnsiedlung rund um die Von-Ketteler-Straße beschäftigte sich die Bezirksvertretung auf ihrer jüngsten Sitzung. Nachdem sich Bewohner beider Siedlungen sowie angrenzender Straßen über erhöhte Kriminalität beschwert hatten, stellte die SPD-Fraktion eine entsprechende Anfrage und die CDU forderte die Verwaltung auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

„Seit die geplante Umgestaltung der Siedlung durch die Dewog Gestalt annimmt und die meisten Wohnungen inzwischen leer stehen, kommt es zu einer massiven Zunahme der Kriminalität“, so Martin Stahl (SPD). Er wisse von aufgebrochenen Autos und Wohnungseinbrüchen. CDU-Bezirksvertreter Stephan Krüger ergänzt: „Auch in der benachbarten Bugenhagenstraße hat sich die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert.“ Beide verlangen eine stärkere Präsenz der Polizei. Kemal Bozay (Bündnis 90 / Die Grünen) merkt an, Anwohner hätten bereits seit Mai 2009 Angst vor Kriminalität.

Der Leiter der Polizeiinspektion Nordost, Thomas Zobel, kam eigens in die Sitzung, um die Bezirksvertretung ausführlich über die Maßnahmen seiner Behörde zu unterrichten. „Durch die leer stehenden Häuser ist eine täterfreundliche Örtlichkeit entstanden“, stellte er einleitend fest. Es gebe dunkle Ecken und niemand sei da, Kriminelle zu stören. So habe es seit Herbst 2009 tatsächlich eine Häufung von Straftaten gegeben. Die Polizei habe daraufhin begonnen, die Täter mit Hilfe von verdeckten Ermittlern zu erwischen. „Wir hatten damit leider keinen Erfolg“, so Zobel. Die Ermittler seien als Fremde lediglich von den Anwohnern misstrauisch beäugt worden. Doch beschwert habe sich keiner - für Zobel übrigens ein Indiz für mangelnde soziale Kontrolle. Erst als uniformierte Polizei verstärkt Präsenz zeigte, seien die Straftaten zurück gegangen. Zobel: „Wir konnten zwar keinen auf frischer Tat ertappen, doch haben wir eine Gruppe Jugendlicher in Verdacht.“ Und die sei wohl jetzt eingeschüchtert. Stahl forderte Zobel auf, die Gegend weiterhin beobachten zu lassen. Das sicherte Zobel zu, wenn auch nicht in der Intensität wie bisher. Bozay fragte Albrecht Scherer vom Stadtplanungsamt, wann denn die Bauarbeiten für die neue Siedlung beginnen würden. „Die Anträge laufen und der Abbruch der alten Gebäude dürfte bald erfolgen“, gab der zur Antwort.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

Anzeige


Anzeige


Neue ksta.tv-Videos aus Köln


Bildergalerien


Termine

Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Das Musik-Event 2011


Extra



Mein ksta.de


ksta.de auf Facebook

KSTA auf Facebook

Extra


Dienste




ksta shop


Weitere Serien


Top-Links (Anzeige)


Aktion


Aktion