Von Katrin Diener, 16.02.10, 18:58h, aktualisiert 16.02.10, 19:02h
Trotzdem ist die Zahl der gesamten Einsätze der Kölner Polizei mit 767 in etwa auf Vorjahresniveau geblieben. 2009 waren es nur fünf mehr. „Zu diesen Einsätzen zählt aber auch das, was nicht mit Karneval zu tun hat“, sagte Sprecherin Maus. Beispielsweise Verkehrsunfälle, die mit den schwierigen Wetterbedingungen zusammenhängen. 41 Anwohner beschwerten sich Rosenmontag über Ruhestörungen, im Vorjahr waren es 31. Die Polizei fuhr 55 Einsätze wegen 55 Randalierern. Die Bundespolizei verzeichnete 56 Taschendiebstähle, in Köln wurden 14 mutmaßliche Diebe festgenommen.
Bei dem Kölner Sanitätsdiensten wurden Rosenmontag 199 Verletzungen behandelt - das entspricht etwa dem Vorjahres-Niveau. „Erfreulich ist der Rückgang der Schnittverletzung, durch das viel diskutierte Glasverbot waren die Menschen bei dem Ungang mit Glas wohl sensibilisiert“, sagte Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst. Nur noch vier anstatt wie im Vorjahr 80 Mal mussten Sanitäter Menschen wegen Schnittwunden behandeln. Dafür aber verletzten sich Menschen häufiger durch Stürze auf glattem Boden. Für insgesamt 39 Personen endete der Rosenmontagsausflug im Krankenhaus.
Sechs Mal mussten die Sanitäter stark alkoholisierte Jugendliche behandeln, sechs junge Menschen brauchten wegen Liebeskummer die Hilfe eines am Zugweg eingesetzten Psychologen.
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