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Kinderheim-Gelände

Bald rollen die Bagger an

Von Marion Eickler, 10.03.10, 18:49h

Die Veräußerung und Entwicklung des neuen Grundstücks für das Kinderheim-Gelände macht große Fortschritte. Gerodet wurde bereits, in Kürze wird auch mit dem Abbruch eines Teils der Gebäude begonnen.

Kinderheim Sülz
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Gerodet wurde bereits, in Kürze wird auch mit dem Abbruch eines Teils der Gebäude begonnen. (Bild: Eickler)
Kinderheim Sülz
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Gerodet wurde bereits, in Kürze wird auch mit dem Abbruch eines Teils der Gebäude begonnen. (Bild: Eickler)
SÜLZ - Es tut sich einiges auf dem ehemaligen Gelände der Kinderheime Köln. Bis Ende Februar, also noch vor Beginn der Vegetationsperiode, wurden die Bäume und Sträucher gerodet. Und noch in diesem Monat soll mit dem Abbruch der Häuser begonnen werden. Das bestätigte der Leiter des Projekts, Helmut Tappert von den Kinder- und jugendpädagogischen Einrichtungen der Stadt (KidS) auf Anfrage. Zuerst wird das Gebäude an der Anton-Antweiler-Straße fallen, in dem zuletzt die St. George's School untergebracht war. Danach werden das „Haus Ursula“ und das ehemalige Werkstattgebäude - beide im Bereich der Neuenhöfer Allee / Münstereifeler Straße - abgebrochen.

Kirche ist ausgeschrieben

Auch die europaweite Ausschreibung des Geländes macht Fortschritte. So ist das Baufeld 4 im Innenbereich des Grundstücks bereits verkauft. Bis Ende April sollen zudem weitere Teile des Grundstücks veräußert sein, so das Baufeld 6 - an der Ecke von Neuenhöfer Allee und Münstereifeler Straße - und das Baufeld 7 im Bereich Neuenhöfer Allee / Anton-Antweiler-Straße. Die denkmalgeschützte Kirche „Zur Heiligen Familie“ ist ebenfalls in der Ausschreibung. Sie war in den Jahren 1956 bis 1958 nach Plänen der bekannten Kölner Architekten Dominikus und Gottfried Böhm errichtet worden. Die Bürger und die Bezirksvertretung Lindenthal wünschen sich, dass sie in Zukunft öffentlich genutzt werden kann, als Veranstaltungsort mit Café beispielsweise.

Das Baufeld 4 wird die in Bremen ansässige DIH Deutsche Wohnbau GmbH bebauen. Wie Geschäftsführer Wolfrat Voigt mitteilte, befindet man sich zurzeit im Architektenwettbewerb in Form eines Gutachterverfahrens. Das heißt: Eine beschränkte Zahl an Architekturbüros wurde dazu eingeladen. „Nämlich fünf namhafte Büros, drei aus Köln, je ein weiteres aus Hamburg und Bremen“, erläutert Wolfrat Voigt. Bereits im April wird die Jury tagen, um den Siegerentwurf auszuwählen. Errichten will die DIH Deutsche Wohnbau GmbH, die zur Zech Group gehört, hochwertige Eigentumswohnungen in zwei bis dreigeschossigen Gebäuden plus Staffelgeschoss. Sie sollen zwischen 55 und 150 Quadratmeter groß werden und auch großzügige Loggien erhalten.



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