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Konzert

Eine ganz und gar runde Sache

Von Anja Elsen, 10.03.10, 13:47h

Das Gymnasium Rodenkirchen lud zu einer musikalischen Hommage an die Erde an. Unter der Leitung von Janna Carl-Rathgeb spielten die Schüler unter anderem die acht Szenen des Stückes „Die Moldau“ des böhmischen Komponisten Bedrich Smetana.

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Orchester des Rodenkirchener Gymnasiums (Bild: Elsen)
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Orchester des Rodenkirchener Gymnasiums (Bild: Elsen)
Die Schüler des Gymnasiums sind mit Pauken und Trompeten sitzen geblieben. Aber nicht wegen ihrer mangelnden, sondern wegen ihrer musikalischen Leistung. 13 Minuten präsentierten sie dem Publikum unter der Leitung von Janna Carl-Rathgeb die acht Szenen des Auftaktstückes „Die Moldau“ des böhmischen Komponisten Bedrich Smetana. Von der Quelle des Flusses bis nach Prag nahmen die Melodien das Publikum mit auf die Reise. Dann durften die Musiker wieder aufstehen und mitsamt Pauken und Trompeten das musische Feld für das nächste Intermezzo räumen.

„Tribute to the Earth“ hatten die beiden Organisatoren und musikalischen Leiter Sebastian Pungel und Janna Carl-Rathgeb den Musikabend in der Aula des Gymnasiums Rodenkirchen betitelt. Mit den Konzerten, die jedes Dreivierteljahr gegeben werden und möglichst viele Kinder einbeziehen, soll die Schulgemeinschaft lebendig bleiben. Die beiden Dirigenten hatten dieses Mal einige Stücke unterschiedlicher Stilrichtungen auf ihrer Wunschliste, die sie unbedingt aufführen wollten. So zum Beispiel John Rutters feierliches Sakralstück „For the Beauty oft the Earth“. Dazu passend wurde dann das Thema Erde ausgewählt, zumal Pungel zugleich Erdkundelehrer ist. Weitere Stücke, die von unserem Heimatplaneten handeln, zu finden, war problemlos möglich. So hatte neben Orchester und Chor die sechste Klasse einen Auftritt mit dem Michael Jackson Hit „Heal the world“ und der Musik-Grundkurs aus der elf sang „Schöne neue Welt“ der deutschen Partyband Culcha Candela. Nicht fehlen durfte Louis Armstrongs großartige Ballade „Wonderful World“, die die beiden Lehrer Robert Kluge und Andreas Mayer in einer jazzigen Gitarrenvariation spielten. In der Pause der rund zweistündigen Veranstaltung konnte - ebenfalls passend - eine Vernissage von Bildern unseres Planeten, die die fünfte Klasse gemalt hatte, bei einem Glas erdigen Rotwein betrachtet werden.



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