Von Detlef Schmalenberg, 10.03.10, 18:10h, aktualisiert 17.01.11, 16:34h
Er kann es offenbar nicht lassen: Weil er dabei geholfen haben soll, kiloweise Drogen von den Niederlanden nach Deutschland zu schmuggeln, ist der ehemalige Kölner Rotlichtkönig Bülent B. am Mittwoch festgenommen worden. „Dabei soll er sich zudem der räuberischen Erpressung strafbar gemacht haben“, bestätigte Justizsprecher Timo Sesko auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Der heute 39-jährige B. sorgte Ende der 1990er Jahre für viele Schlagzeilen. Als Chef der Kölner Türsteher- und Zuhälter-Szene wurden ihm zahlreiche Gewalttaten zugeschrieben. Dabei sollen er und seine Komplizen äußerst brutal vorgegangen sein. „Er wurde zusammengeschlagen, bis er sich nicht mehr rührte“, heißt es in einem polizeilichen Ermittlungsbericht beispielsweise über ein Opfer, das ein „schwergradiges Schädelhirntrauma, eine Jochbogen-Fraktur, einen doppelten Nasenbeinbruch sowie Monokel-Hämatome und Riss- und Quetschwunden an beiden Seiten des Kopfes“ davontrug. Bereits nach dem ersten Schlag habe der Angegriffene das Bewusstsein verloren, was seine Peiniger nicht davon abgehalten habe, dem Opfer mit Tritten und Fäusten sowie einem Baseball-Schläger weiter zuzusetzen.
Als B. im Mai 2000 der Prozess gemacht wurde, herrschte Sicherheitsstufe 1 am Amts- und Landgericht an der Luxemburger Straße. Aus Sorge vor Befreiungsaktionen sicherten Beamte des Sondereinsatzkommandos in kugelsicheren Westen mit Maschinenpistolen das Gebäude. Wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Schutzgeld-Erpressung und Körperverletzung in mindestens acht Fällen wurde B. schließlich zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Seit Herbst 2006 war B. wieder auf freiem Fuß.
„Ich gehe davon aus, dass die aktuellen Vorwürfe zu Unrecht erhoben werden und sich dies auch alsbald herausstellen wird“, sagte sein Anwalt Gottfried Reims.
Jaja die Kölner Justiz
11.03.2010 | 22.12 Uhr | Hosenrock
Migrantentotschläger läßt man laufen, aber wehe der deutsche Abgabenmichel zahlt mal sein Knöllchen nicht!
Vorschlag
11.03.2010 | 13.25 Uhr | Blechwok
Bitte den Namen "Bülent" in "Joachim" umbenennen.
Es sollten keine Vorurteile geschürt werden!
Knast oder draussen... egal
10.03.2010 | 21.28 Uhr | Schinnoos
War es nicht sogar im KStA zu lesen, wie dieser Berufsverbrecher sogar aus dem Knast seine Geschäfte weiterführt? Ungestört!
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