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Konzert

Viel geübt für den großen Auftritt

Von Britta Havlicek, 10.03.10, 18:22h

Der Erftstädter Chor „Ville Cantabile“ wagt sich an eine Bach-Motette. Seit mehreren Monaten proben sie dafür unter Leitung von Josef Vieth und wollen passend zur Fastenzeit einen besinnlichen Abend bieten.

Chor „Ville Cantabile
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Sicher dirigiert Josef Vieth die Sänger des Chors „Ville Cantabile“. Mehrere Monate hat der Chor für das Konzert geprobt. (Bild: Havlicek)
Chor „Ville Cantabile
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Sicher dirigiert Josef Vieth die Sänger des Chors „Ville Cantabile“. Mehrere Monate hat der Chor für das Konzert geprobt. (Bild: Havlicek)
Erftstadt-Liblar - „Hör mein Bitten, Herr, neige dich zu mir.“ So erklingt die Hymne „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy von der Chorempore in der Kirche St. Barbara in Oberliblar. Mit diesem feierlichen Werk werden die Sänger des Chors „Ville Cantabile“ die Besucher ihres Konzertes am Freitag, 12. März, 20 Uhr, in der Kirche begrüßen: stimmfest, ausgewogen und voller Gefühl. Seit mehreren Monaten proben sie dafür unter Leitung von Josef Vieth und wollen passend zur Fastenzeit einen besinnlichen Abend bieten.

Freude und Gottesliebe, vor allem Trost durch die Verheißung des Guten will der Chor im Anschluss - dann aber vom Altarraum aus - mit seiner gesanglichen Darbietung von Johann Sebastian Bachs Motette „Jesu, meine Freude“ vermitteln. Das Stück ist eine große Herausforderung. Denn das Werk ist fünfstimmig, entsprechend anspruchsvoll, aber auch wirkungsvoll. Deshalb steht es im Mittelpunkt des Konzerts.

Besinnlich und tröstend wird die Aufführung der Bach-Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“. Dabei meistern die Chormitglieder die Trauerkantate mit ihren emotionalen Sätzen und malen damit ein ergreifendes Bild von Besinnung, Trost, Lobpreis und Freude. Wunderbar passt dazu die Instrumentauswahl, die Vieth getroffen hat. Er hat ein kleines Profiorchester mit zwei Blockflöten, zwei Gamben und einem Violoncello zusammengestellt, das zusätzlich von Kantor Frank Müller an der Orgel unterstützt wird. Zudem werden professionelle Solisten auftreten.

„Wir haben viel geübt, um unseren Zuhörern die den Stücken geschuldete Qualität zu bieten“, sagt der Vorsitzende des Chors, Christoph Trentzsch. „Ville Cantabile“ nimmt sich alle vier bis sechs Monate ein musikalisches Projekt vor, das der Chor einstudiert. Der Chor nennt sich offiziell „Verein für Chormusik der Schüler, Eltern, Lehrer und Freunde des Ville-Gymnasiums Erftstadt“, dort ist er 2001 gegründet worden. Einmal pro Woche, immer dienstagabends, üben die Sänger mit Musiklehrer und Dirigent Vieth im Musikraum der Schule. Mitsingen kann jeder - Vereinsmitglied muss man dafür nicht sein.

Karten für das Konzert am Freitag, 12. März, 20 Uhr, in St. Barbara, gibt es an der Abendkasse.



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