Von Stephan Klemm, 11.03.10, 21:35h, aktualisiert 12.03.10, 09:12h
Los geht es am Freitag um zehn Uhr, das Ziel ist Wehen bei Wiesbaden auf der Mainz gegenüberliegenden Rheinseite. Dort wird das Team des 1. FC Köln gemeinsam Mittagessen und trainieren und nach einer Nacht in der Fremde dann am Samstag um 15.30 Uhr - so der Plan - völlig unerschüttert, aufmerksam und auch noch konzentriert zum Anpfiff am Mainzer Bruchweg erscheinen.
Das Spiel selbst ist für Soldo sehr wichtig, es leitet die Phase der Rückrunden-Partien gegen Gegner aus dem Tabellenumfeld der Kölner ein. Nach der Begegnung in Mainz trifft der FC auf Mönchengladbach, gastiert in Hannover und spielt dann gegen Hertha BSC Berlin. Ein Sieg in Mainz würde das Kölner Punktekonto auf 30 erhöhen, acht Spieltage vor Schluss „wäre das ein Riesenschritt nach vorne für uns, um unsere Ziele zu erreichen.“ Um also nicht abzusteigen.
Veränderte MannschaftIn Mainz wird Soldo mit einer etwas veränderten Mannschaft antreten. Für den gesperrten Petit kommt Fabrice Ehret in die Mannschaft, der als linker Verteidiger eingesetzt wird. Kevin McKenna rückt vor die Abwehr, Adam Matuschyk agiert neben Maniche eine Nuance vorgelagert. Ehret soll die Kölner Konter von hinten starten, seine Schnelligkeit sieht Soldo als Trumpf: „Mainz ist außergewöhnlich heimstark, darauf müssen wir durch eine kompakte Mannschaft reagieren.“ Das Spiel nach vorne ist in solchen Fällen auf Tempo-Gegenstöße ausgerichtet. Das ist auch eine Lehre aus dem 1:5 gegen den VfB Stuttgart: „Da wollten wir ein bisschen mitkicken und haben eine Klatsche bekommen. So was darf nicht mehr passieren.“
Die Stärke der Rheinhessen kann sich Soldo nicht so richtig erklären, er betont immer wieder, dass er dieses Team im Grund auf seine Vitalität vor heimischer Kulisse reduziert. Zuletzt gegen Bremen habe das Team jedoch am Bruchweg verloren, das habe eine Ahnung davon gegeben, wie man in Mainz gewinnen könne. Soldo sagt: „Ich hoffe, gegen uns sind die wieder dran.“
Unter der Woche war Lukas Podolski laut Soldo „ein bisschen angeschlagen“, die Trainingseinheiten, die er mit der Mannschaft absolviert hat, seien „sehr gut“ gewesen. Einen Stimmungsaufschwung nach dem für den Nationalspieler befreienden Tor gegen die Bayern hat Soldo allerdings nicht bemerkt. Fest steht für den Trainer jedoch: „Lukas muss weiter kämpfen, dann macht er noch mehr kleine Schritte nach vorn. Er hat die Qualität, der Rest kommt von allein.“ In Mainz kommt auf Podolski wieder ein Schlüsselrolle im Sturmzentrum zu: „Das kann er richtig gut“, sagt Soldo.
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Forum: Der 1. FC Köln in der 1. Bundesliga
rut un wies was schreibst du nur weider für einen
13.03.2010 | 18.13 Uhr | Pit Schnass
Müll! Warum haben wir keine 3500 Fans zu Hause, wenn zu Spielen wie Wolfsburg und Freiburg immerhin 30.000 bzw 27000 Fans im Stadion waren??? Also…
3500 Pit Schnasse ;-)
13.03.2010 | 15.56 Uhr | rut un wiess
Genau, 3500 "Fans" fahren nach Dortmund. Die habt ihr ja nicht mal zu Hause.
Da gehen doch nur die "zwangsrekrutierten" Bayer Mitarbeiter und…
@Pit
13.03.2010 | 15.17 Uhr | Perikles0815
Für nix zu schade! GC und Pit haben mich gerade aus dem Bayer-Forum verwiesen. Okay! Aber was macht er dann hier. Zweierlei Maß.
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