Von Rainer Rudolph, 14.03.10, 17:16h, aktualisiert 14.03.10, 17:24h
Der neue Verein will die Reste der Kölner Befestigungsanlagen erhalten, ihre Geschichte erforschen und sie allen Kölnern zugänglich machen. Dabei sollen auch die Grünanlagen Beachtung finden. „Wir wollen eine Volksbewegung auslösen“, sagte Konrad Adenauer, dem im Vorstand Werner Burauen, Jacky Beumling, Martin Gallhöfer und Rudolf Schmidt zur Seite stehen. Viele der Anlagen seien in schlechtem Zustand, klagte der Vereinsvorsitzende. Um zu zeigen, was machbar sei, wolle sich der Verein zunächst bei einem relativ kleinen Projekt, der Restaurierung und Erhaltung des preußischen Festungswerkes in der Müngersdorfer „Freiluga“ („Freiluftgartenschule“), engagieren. Am 5. und 6. Juni will sich der Verein mit Aktionstagen auch einem größeren Publikum vorstellen. Zur Zeit gräbt er einen zugeschütteten Raum im Fort X aus, um ihn an den Aktionstagen präsentieren zu können. In Vorbereitung ist auch ein Buch von Henriette Meynen über die Kölner Befestigungsringe.
Bartsch musste zugestehen, dass viele der Festungsbauwerke aus 2000 Jahren restaurierungsbedürftig sind, konnte aber auch auf städtische Bemühungen hinweisen. So läuft in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln seit 2007 das Projekt „Festungsstadt Köln“, das alle preußischen Befestigungen erfasst und digital archiviert. Zweimal im Jahr werden die Bauwerke (am „Tag des offenen Denkmals“ und am „Tag der Offenen Forts“) öffentlich zugänglich gemacht.
Die ehemalige Stadtkonservatorin Hiltrud Kier wies nach, wie sehr das Kölner Stadtbild noch heute von den römischen, mittelalterlichen und preußischen Befestigungsanlagen geprägt wird. Dies schlägt sich nicht nur in Straßennamen nieder, sondern auch im Kölner Rheinpanorama, dessen markante Bauwerke Vorgaben aus der Römerzeit folgen, und im Verlauf vieler Kölner Straßen. „Dringend restaurierungsbedürftig“ sind nach ihrer Ansicht Teile der römischen Stadtmauer im Bereich des Mauritiussteinwegs und an den „Bächen“.
Oweia
24.03.2010 | 20.26 Uhr | XOX
Für den Fall, dass es noch nicht überall hin vorgedrungen ist: die vier Karnevalsgesellschaften haben den Aufbau, Ausbau und Erhaltung der Bauwerke…
Fasching in Köln?
15.03.2010 | 19.04 Uhr | Nibal
Es wirkt wie Fasching im März.
Soldaten aller Epochen ziehen auf um Köln zu "verbunten"? Ist es denn wahr, wat soll dä Quatsch?
Wahrscheinlich…
Wo waren denn die anderen?
15.03.2010 | 12.27 Uhr | qwertz
Wer so etwas veranstaltet, der lädt bestimmt nicht nur Vertreter einer Partei ein. Und der Name Burauen hört sich auch nicht unbedingt nach…
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