Von Gudrun Klinkhammer, 15.03.10, 14:24h, aktualisiert 15.03.10, 14:26h
Den Anfang machte die Coverband „June 79“, die Hits der 1970er und 80er Jahre präsentierte und dabei die gute alte Beat-Tradition wieder aufleben ließ. Anschließend gab die „Beatles Forever Band“ erstmals ihre Visitenkarte an der Ahrquelle ab. Dabei handelt es sich um eine Formation, die die Fans mitnimmt auf eine Zeitreise in die Welt der unvergessenen Pilzköpfe. Die „Beatles Forever Band“ spielte bereits in Metropolen wie Brüssel, Köln, Berlin, München und Montreux sowie am Hockenheimring und beim Internationalen Reitturnier CHIO in Aachen. Bundeskanzlerin Angela Merkel lauschte schon mehrfach den perfekten Retro-Klängen. Die Musiker der Band verstanden es auch in Blankenheim mit den Klassikern der „Fab Four“ die Stimmung in der Weiherhalle anzuheizen.
Die Gruppe „The Bats“ dagegen war es, die die Blankenheimer Oldienacht seinerzeit mit aus der Taufe hob. Die Formation war bislang in jedem Jahr dabei und konnte auch diesmal wie gewohnt überzeugen.
„Es lohnt sich“
Freddy Mercury und „Queen“ wurden wieder lebendig, als die Band „Mayqueen“ über die Bühne fegte. „Caravan“ gehört wie „The Bats“ ebenfalls zur Blankenheimer Stammbesetzung. Diese in der hiesigen Region verwurzelte Band hält der Veranstaltung bereits seit 17 Jahren die Treue.
„Es lohnt sich jedes Jahr wieder“, zeigte sich Franz Willems, seit sechs Jahren Vorsitzender des Fördervereins für tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf, am Samstagabend in einem Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ zufrieden.
Der Förderverein ist gemeinsam mit dem Kiwanis-Hilfsfond Nordeifel der Hauptausrichter des Festivals. Kiwanis-Mitglieder wie etwa Johannes Mertens, Leiter der Blankenheimer Realschule, machten sich während der Oldienacht an der Brötchentheke nützlich. In einem kleinen Seitenraum der Halle hatten die Veranstalter einen Imbissraum eingerichtet.
Auch die Frauen vom Förderverein boten Leckereien für das leibliche Wohl der Gäste an. Franz Willems dankte allen Helfern, so etwa auch Helmut Dederichs. Klaus Lemm sorgte wie immer für den professionellen Sound und für tolle Lichteffekte. Die Moderation übernahm in bewährter Weise Wilfried Quadt aus Bad Münstereifel.
Der Erlös der Veranstaltung kommt ohne jegliche Abzüge den Kinderkliniken in Köln, Bonn und St. Augustin zugute. Das Geld wird außerdem für die Entlohnung der Hilfsorganisation „Carreras-Schwestern“ verwendet. Willems: „Alle Musiker verzichten bei uns auf ihre Gage, denn schon die Aufwendungen für die Carreras-Schwestern schlagen pro Jahr mit 27 000 Euro zu Buche.“
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