Von Uwe Schäfer, 17.03.10, 15:54h
„In den vergangenen Jahren wurde in unserer Bezirksvertretung eine Vielzahl von Anträgen in diesem Sinne eingebracht und beschlossen. Passiert ist aber kaum etwas“, begründet Hübecker sein Anliegen. Dabei gehe es vor allem um das hohe Verkehrsaufkommen auf der Bergisch Gladbacher Straße zwischen Innenstadt und Bergisch Gladbach, die häufigen Geschwindigkeitsüberschreitungen beispielsweise auf dem Bensberger Marktweg oder der Gierather Straße. Letztere seien als Ausweichmöglichkeiten für die oft verstopfte Bergisch Gladbacher Straße sehr beliebt. Hübecker schlägt daher vor, im Rahmen beispielsweise von Diplomarbeiten eine umfassende Analyse vorzunehmen, die letztlich in ein Verkehrskonzept für Dellbrück mündet. Hübecker: „Vielleicht bekommen wir dann den Verkehr besser in den Griff.“ SPD-Fraktionschef Alexander Lünenbach will noch weiter gehen: „Dellbrück ist nicht allein betroffen. Wenn eine solche Studie angefertigt werden soll, dann doch gleich für den gesamten Stadtbezirk.“
Arne Wrobel vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik begrüßt die Idee des Antragstellers: „Für den rechtsrheinischen Bereich Kölns fehlt uns noch ein Vernetzungsplan zur optimalen Regelung der Verkehrsflüsse.“ Ein solcher müsste in Zusammenarbeit mir dem Landesbetrieb Straßen erstellt werden, um Bundesstraßen und Autobahnen mit einzubeziehen. Andererseits habe seine Behörde bereits eine Verkehrsanalyse für den Bereich der Bergisch Gladbacher Straße zwischen Clevischem Ring und Autobahn unter Einbeziehung der Schanzenstraße in Auftrag gegeben. Wrobel: „Wir haben durchaus die Möglichkeit, das noch auf Dellbrück auszudehnen.“
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