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Montessori

Stimmen machen den Rhythmus

Von Marianne Kierspel, 17.03.10, 15:34h

Gymnasium und Hauptschule bestreiten mit Ensembles und Solisten ein Benefizkonzert für Haiti. Der Schulchor untermalt dabei gespielte Szenen aus dem Musical „Mary Poppins“.

Schulchor
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Schulchor des Montessori-Zentrums (Bild: Rösgen)
Schulchor
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Schulchor des Montessori-Zentrums (Bild: Rösgen)
Bickendorf - Im Jahr 2009 war das erste Frühlingskonzert im Montessori-Zentrum ein Volltreffer. Das war der Anfang einer „Tradition“, erklärte Moderator Joachim Bettermann. Jetzt bestritten Gymnasium und Hauptschule wieder ein Frühlingskonzert mit vereinten Kräften. Der Erlös war für die Arbeit der Welthungerhilfe in Haiti bestimmt. Diesmal leiteten sieben Lehrer und Lehrerinnen den Schulchor, das Schulorchester und diverse Bands. Zu den pfiffigsten Chorauftritten gehörte der Schirmtanz zum Zungenbrecherlied „Supercalifragilistisch“ aus dem Musicalfilm „Mary Poppins“.

Auch das Orchester befasste sich mit Film-Musik, die Streicher, Bläser und Schlagzeuger spielten unter anderem das James-Bond-Thema mit Nachdruck. Bands wie die herausragenden „Believers“ brachten im Atrium mehrere talentierte Sänger und Rapper mit auf die Bühne. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala aber standen beim Konzert Popsong-Imitationen mit starmäßig coolem Auftritt. Da waren leistungsfähige Verstärker gefragt.

Andere Titel beschworen ein pädagogisches Programm, etwa der abschließende Schulsong: „Monte - wir sind eins!“ Neben den großen „offiziellen“ Schul-Ensembles wollten diesmal auch viele Solisten auftreten, erzählte Joachim Bettermann, es hätten sich so viele gemeldet, dass die ursprünglich geplante Konzertzeit von 90 Minuten ohne Pause bei weitem nicht ausreichte. Stolz betonte er auch, „dass die meisten Mitspieler ihr Instrument nicht etwa zu Hause gelernt haben, sondern in der Schule“. Manche amüsierten auch ganz ohne Instrument, etwa zwei gewitzte Jungs von elf, zwölf Jahren, die durch Mundgeräusche ein Drumset plus Trompete imitierten. Das kommt aus dem HipHop und nennt sich Beatboxing.

Das Atrium war überfüllt, der Lärmpegel teilweise hoch. Auf der Bühne wurde zuweilen geschimpft über den Krach. Vielleicht hätte man öfter mal die Trommlergruppe aus der 5b für Ruhe sorgen lassen sollen.

Ein Schüler sorgte für buntes Lichtspiel. Andere Schüler hatten frische Frühlingsbilder gemalt. Eine gute Idee war auch das Kunstthema „Versteckte Ecken in Szene gesetzt“. Wer einen Weg durchs Gedränge fand, konnte sich etwa die Installation „Alles, was uns heilig ist“ anschauen. Ein idealer Ort für diese Kunstaktion war das Dreieck unter der Kellertreppe. Da passten Raum und Ausstellung.



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