Schriftgröße

Medienberichte

Google plant ein „App-Store”

Erstellt 02.02.10, 13:27h

Google plant laut Medienberichten einen Online-Shop für Applikationen, die Geschäftskunden die Nutzung ihrer Organisations-Software attraktiver machen soll. Die Bürosoftware soll für den Internetkonzern eine neue Umsatzquelle sein.

Google
Bild vergrößern
Offenbar plant nun auch Google einen „App-Store“ für Bürosoftware. (Bild: dpa)
Google
Bild verkleinern
Offenbar plant nun auch Google einen „App-Store“ für Bürosoftware. (Bild: dpa)
Der Internetkonzern Google wirbt verstärkt um Geschäftskunden. Das Unternehmen will laut einem Bericht des „Wall Street Journal” (WSJ) seine Büro-Software „Google Apps” erweitern, indem es einen Online-Laden für Zusatz-Programme (Applikationen) einrichtet. Externe Entwickler sollen dort ihre Anwendungen verkaufen können. Der Erlös werde geteilt, schrieb die Zeitung am Dienstag in ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Personen. „Google Apps” beinhaltet unter anderem Dienste für E-Mail, Kalender, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.

Als Beispiele für Zusatzprogramme nennt die Zeitung in New York verbesserte Sicherheitsfunktionen und Anwendungen zum Import von Kontakten. Das Konzept, eigene Produkte mit Programmen externer Entwickler zu verbessern, ist in der IT-Branche verbreitet. Vorreiter ist Apple mit dem „App Store” für das iPhone: Nutzer können darin Zusatz-Programme herunterladen und so ihr Multimedia-Handy aufrüsten.

Google betreibt bereits jetzt eine Plattform namens „Solutions Marketplace”, auf der Entwickler Zusatzprogramme für „Google Apps” anbieten können. Diese ähnelt jedoch eher einem Katalog: Kunden müssen die angebotenen Produkte auf den Websites der jeweiligen Anbieter erwerben. Der neue Laden soll dem Bericht zufolge die Programme der Partner besser einbinden und es einfacher machen, diese zu kaufen.

Die „Google Apps”-Programme laufen auf den Servern von Google und werden über den Browser gesteuert, ohne dass eine Installation auf dem lokalen Rechner notwendig ist. Die abgespeckte Version für Privatnutzer ist kostenlos, Firmen zahlen pro Nutzerkonto und Jahr 50 Dollar, in Europa 40 Euro.

Google versucht, mit Bürosoftware neue Umsatzquellen neben der Online-Werbung zu erschließen und macht damit Softwareherstellern wie Microsoft Konkurrenz. Der Abstand zwischen den beiden Unternehmen ist allerdings riesig: Nach Angaben von Google verwenden mehr als zwei Millionen Unternehmen „Google Apps”. Microsoft geht dagegen davon aus, dass rund 500 Millionen Nutzer mit dem „Office”-Paket arbeiten. (dpa)



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

Anzeige


Bildergalerien


Umfrage

Protestieren Sie gegen ACTA?
Bundesweit sind Proteste gegen das internationale Handelsabkommen ACTA geplant. Es sieht unter anderem vor, Urheberrechtsverletzungen strenger zu ahnden. Kritiker befürchten Zensur und Überwachung vor allem im Internet. Beteiligen Sie sich am Protest?

Kölner Stadt-Anzeiger auf dem iPad


Ratgeber


Twitter


Die 5 beliebtesten Pausenspiele

Mahjongg Fortuna
Zuma
Zuma »
1507 Spieler
Bookworm
Bookworm »
1263 Spieler
Bubble Shooter
Bubble Shooter »
1034 Spieler
Bejeweled 2
Bejeweled 2 »
956 Spieler

Ratgeber


Service


Serie



Top-Links (Anzeige)


ksta-blogs.de


Ratgeber


ksta.de auf Facebook

KSTA auf Facebook

Extra


Dienste