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Palin will Präsidentin werden

Erstellt 08.02.10, 22:08h

Lange ist spekuliert worden, jetzt bestätigt sie alle Befürchtungen: Sarah Palin will US-Präsidentin werden. Beim ersten Treffen der rechts-konservativen „Tea-Party-Bewegung“ trat sie als Hauptrednerin auf. Der Gegner: Barack Obama.

Sarah Palin
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Will hoch hinaus: Sarah Palin. (Bild: rtr)
Sarah Palin
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Will hoch hinaus: Sarah Palin. (Bild: rtr)
WASHINGTON - Sarah Palin, ehemalige Kandidatin für das Amt des US-Vizepräsidenten, schließt nicht aus, sich 2012 um die Präsidentschaftskandidatur zu bewerben. Am Montag (Ortszeit) zitierten mehrere US-Medien entsprechende Äußerungen der konservativen Politikerin. Palin hatte am Vortag dem Fernsehsender "Fox News" gesagt, sie erwäge es, bei der nächsten Wahl anzutreten, "wenn ich der Ansicht wäre, dass dies das Richtige für unser Land und für die Familie Palin wäre."

Es sei für sie absurd, nicht zu überlegen, wie sie dem Land helfen könne, sagte die ehemalige Gouverneurin des Bundesstaats Alaska. "Ich werde die Tür nicht schließen, die mir vielleicht künftig offenstehen könnte."

Bereits seit längerer Zeit war spekuliert worden, dass die umstrittene Politikerin, die bei der Wahl 2008 an der Seite des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain angetreten war, Interesse an einer eigenen Kandidatur hat. Palin hatte dies bislang aber niemals klar zugegeben. Sie hatte im vergangenen Jahr überraschend ihren Posten als Gouverneurin von Alaska aufgegeben. Nach Veröffentlichung ihrer Bestseller-Memoiren "Going Rogue" war sie in erster Linie in eigener Sache unterwegs, um Werbung für ihr Buch zu machen. Im Januar wurde Palin auch noch Kommentatorin des konservativen Senders "Fox News".

Die Politikerin reihte sich schließlich auch in die rechts-konservative "Tea-Party-Bewegung" ein, die Präsident Barack Obama zu Fall bringen will. Am Wochenende war sie beim ersten Kongress der Bewegung in Nashville (Tennessee) als Hauptrednerin aufgetreten. Palin warf der Obama-Regierung unmoralische Politik vor und drohte ihr mit massivem Widerstand. Obamas Politik sei ein Jahr nach Amtsbeginn gescheitert. Er gefährde die Sicherheit Amerikas. Seine Schuldenpolitik sei verheerend. (dpa)



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