Erstellt 09.02.10, 08:59h, aktualisiert 09.02.10, 12:04h
Die meisten Hinweise (3018 Beschwerden) zu illegalen Inhalten wie Kinderpornografie und extremen Gewaltdarstellungen bezogen sich auf Diskussionsforen im sogenannten Usenet. Weitere 2687 Beschwerden richteten sich gegen bestimmte Websites.
Netzwerke unter Beobachtung
Aber auch soziale Netzwerke rücken immer mehr in den Fokus. Vor den möglichen Gefahren warnt nun die Europäische Agentur für Internetsicherheit (ENISA). In ihrem neuen Bericht „Online as soon as it happens" weist sie unter anderem auf die Gefahr des Identitätsdiebstahls hin. Werden jedoch sogenannte „Goldene Regeln" befolgt, könnte das Risiko gemindert werden. Sicher in sozialen Netzwerken unterwegs sind Internetnutzer, die darauf achten, was sie veröffentlichen:
- Die Wohnadresse, das Geburtsdatum und finanzielle Daten sollten nach Ansicht der ENISA tabu sein.
- Statt des eigenen Namens sollten Sie einen Spitznamen wählen, der Freunden bekannt ist, Unbekannten aber nicht die eigene Identität verrät.
- Freundschaftsanfragen in sozialen Netzwerken von unbekannten Personen sollten nicht akzeptiert werden.
- Prüfen Sie, ob sich hinter den vermeintlichen Freunden tatsächlich die Person versteckt, die man in der Realität kennt.
- Nutzen Sie die Sicherheitsfunktionen sozialer Netzwerke. Unter den Einstellungen ist festzulegen, wer das eigene Online-Profil einsehen darf.
- Achten Sie darauf, vor dem Verlassen der Internetseite die Abmeldefunktion zu betätigen. Das Passwort sollte nicht gespeichert werden, auch wenn sich Internetnutzer dann bei einem erneuten Besuch des Netzwerks komplett einloggen müssen.
Nach Angaben der ENISA sind in Europa derzeit 211 Millionen Internetnutzer über 15 Jahren in sozialen Netzwerken aktiv. Durch Hacken eines Mitgliederprofils gelangen Kriminelle schnell an persönliche Informationen wie Geburtsdaten und Adressen, mit denen sich Verträge in fremdem Namen abschließen lassen. Außerdem erhält man Zugang zum Freundeskreis und kann als vermeintlich vertrauenswürdige Person zum Klicken auf schädliche Software verführen. Auch Datenverlust und ein erhöhtes Reputationsrisiko zählen zu den Risiken von sozialen Netzwerken.
Mit dem heutigen Aktionstag „Safer Internet Day“ wirbt die EU für mehr Sicherheit im Internet. In diesem Jahr ist das Thema „Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Web 2.0“. Deutscher Partner ist Klicksafe.de. Informationen zu Aktivitäten sowie Hintergrundinformationen finden Sie unter dem untenstehenden Link. (cid/dpa/tis)
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Vertragsfallen: Chronologie einer Internet-Abzocke
"erhöhtes Reputationsrisiko" umschreibt: ...
09.02.2010 | 10.38 Uhr | kstablog99
... "stell keine Bilder ins Netz, die du nicht auch deinem Arbeitgeber oder Lehrer oder Eltern direkt zeigen würdest"
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