Erstellt 09.02.10, 10:29h
Einen höheren Stellenwert soll die Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte einnehmen. Die Zahl der dafür eingesetzten Soldaten wird durch Umstrukturierungen von 280 auf 1400 erhöht. Zudem werden zusätzliche Polizeitrainer und Experten entsandt. Auch das deutsche Engagement für Wiederaufbau und Entwicklung des Landes wird aufgestockt. Um Taliban-Kämpfern die Rückkehr in die afghanische Gesellschaft zu gewährleisten, will Deutschland über fünf Jahre 50 Millionen Euro in einen internationalen Reintegrationsfonds einzahlen. Aus ihm sollen vor allem Beschäftigungs- und Ausbildungsprogramme finanziert werden.
Das Mandat ist zunächst bis zum 28. Februar nächsten Jahres befristet. Der Bundestag muss dem Konzept noch zustimmen. Die erste Lesung findet am Mittwoch statt. Die Verabschiedung ist für den 26. Februar geplant.
Das neue Konzept versteht sich als deutscher Beitrag zur Umsetzung der auf der internationalen Afghanistan-Konferenz Ende Januar in London vereinbarten künftigen Strategie für das Land. Die deutsche Regierung strebt an, bereits Anfang 2011 in einzelnen Provinzen Nordafghanistans die Verantwortung an die örtlichen Behörden zu übergeben. Ein Datum für den kompletten Abzug der Bundeswehr nennt die Regierung allerdings nicht. (rtr)
deutsche Türken
13.02.2010 | 13.00 Uhr | kischfwm
die hier geboren wurden, eignen sich doch bestens für den Einsatz in Afganistan. Sie sind Religionsbrüder, haben soziale Kompetenz in den Moscheen…
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