Erstellt 11.02.10, 11:19h, aktualisiert 22.02.10, 13:46h
Der Berliner Ullstein Verlag hat unterdessen die Abdruckrechte für bisher nicht genannte Quellen im Bestseller "Axolotl Roadkill" eingeholt. Geschäftsführerin Siv Bublitz entschuldigte sich in einer Erklärung für die umstrittenen Übernahmen. "Die Quellen nicht schon in der ersten Auflage des Buches zu nennen, war ein Versäumnis, das Verlag und Autorin bedauern", schrieb sie. "Deshalb den gesamten Roman unter den Generalverdacht des Plagiats zu stellen und seinen literarischen Wert zu bestreiten, halte ich jedoch für völlig inakzeptabel."
Am Donnerstag wurden neue Plagiatsvorwürfe gegen Hegemann laut. Wie das Szene-Magazin "Vice" auf seiner Internetseite berichtet, hat der junge deutsche Regisseur Benjamin Teske "frappierende Ähnlichkeiten" zwischen seinem Kurzfilm "Try a Little Tenderness" und einer in "Vice" abgedruckten Geschichte von Helene Hegemann festgestellt. Allerdings hatte die Autorin die Literaturausgabe des Magazins vor der Veröffentlichung gebeten, den Text Benjamin Teske zu widmen. "Da uns damals die Tragweite dieser Widmung nicht bewusst war, haben wir diese nicht abgedruckt", räumt das Magazin ein. (dpa, ksta)
Umfrage: Schriftsteller zum „Fall Hegemann“
Kommentar zu Hegemann: Die falsche Entscheidung
mindestens nobelpreiswürdig
13.02.2010 | 12.18 Uhr | zwiebelfleisch
"Mir bereitet es keine Schwierigkeiten, dabei zuzusehen, wie einer Sechsjährigen bei vollem Bewusstsein gleichzeitig mit kochendem Schwefel die…
Kein Lohn für Diebstahl
12.02.2010 | 11.42 Uhr | Rogus
Eine Analogie aus dem Schachsport mag helfen. Mit dem Aufkommen starker Schachprogramme ist es möglich geworden, in Turnierpartien dadurch zu…
Kein Kommentar...
12.02.2010 | 11.05 Uhr | NinjaGirl
In dem von hannah16 unten verlinkten Artikel bei VICE wird eine E-Mail von Helene Hegemann zitiert:
„solltet ihr die geschichte tatsächlich drucken…
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