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Glasverbot

Jecke hielten sich an Glasverbot

Von Rainer Rudolph, 16.02.10, 18:40h, aktualisiert 16.09.10, 15:53h

Die feiernden Jecken haben sich in Sachen Glasverbot überwiegend einsichtig gezeigt: Im Ergebnis scheint die Verletzungsgefahr durch Glasscherben auf den Straßen deutlich verringert worden zu sein.

Glasverbot auf dem Altermarkt
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Das Glasverbot an ausgewählten Plätzen wurde überwiegend positiv angenommen. (Bild: Rakoczy)
Glasverbot auf dem Altermarkt
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Das Glasverbot an ausgewählten Plätzen wurde überwiegend positiv angenommen. (Bild: Rakoczy)
Glasverbot
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Viel weniger Glas als in früheren Jahren hatten die Straßenkehrer nach dem Karneval wegzuräumen. (Bild: Grönert)
Glasverbot
Köln - Die Stadt Köln zieht nach den tollen Tagen „eine sehr positive Bilanz“ des Straßenkarnevals. „Das Konzept »Mehr Spaß ohne Glas« ist voll aufgegangen“, erklärte Stadtdirektor Guido Kahlen. Er dankte allen Feiernden, die schnell auf Dosen, Fässchen und Plastikflaschen umgestiegen waren. Mehr als 200 freiwillige Helfer hatten die Durchsetzung des Verbots von Glasflaschen in den Bereichen Altstadt, Zülpicher Straße und Ringe unterstützt.

Im Ergebnis sei die Verletzungsgefahr durch Glasscherben auf den Straßen deutlich verringert worden, auch die Rettungsdienste waren zufrieden. Von 3275 Jecken, denen die Ordnungskräfte das Glasverbot an den Kontrollstellen erst noch erläutern mussten, war nur ein einziger mit der Einschränkung nicht einverstanden und erhielt eine Zwangsgeldandrohung. Auch die meisten Ladenbesitzer spielten mit, nur gegen drei Kioske wurde ein Verfahren eingeleitet.

In 113 Fällen griffen die Ordnungskräfte ein, weil Kinder und Jugendliche Alkohol tranken; im Vorjahr waren es noch 175 gewesen. Die Getränke wurden noch vor Ort ausgeschüttet. Gegen 20 Wirte wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil sie Jugendlichen Alkohol ausschenkten.

Zudem wurde gegen 139 „Wildpinkler“ (im Vorjahr gegen 433) eingeschritten. Weniger diszipliniert zeigten sich die Autofahrer. Am Karnevalssonntag mussten 360 Fahrzeuge entlang des Zugweges abgeschleppt werden (Vorjahr: 219), am Rosenmontag waren es noch einmal 53 Autos (im Vorjahr: 44), die den Zug behinderten.



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