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Neues Motto

„Irgendetwas mit Beate“

Von Christine Badke, 17.02.10, 14:18h, aktualisiert 17.02.10, 15:57h

Alaaf You: Das Motto für die nächste Session „Köln hat was zu beaten“ lässt viele ksta.de-Nutzer ratlos zurück. Andere überbeaten sich mit Ideen: Da hat Köln etwas zu beatmen oder auch zu braten – aber wäre Pop nicht zeitgemäßer als Beat?

Karneval
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Karneval in Köln (Bild: dpa)
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Karneval in Köln (Bild: dpa)
Köln - KÖLN - „Denglisch der blödesten Art!“ kommentiert Micha L. im Forum von ksta.de das neue Karnevalsmotto „Köln hat was zu beaten“. „Mir geht dieses ständige ‚denglisch’ auf die Nerven, sagt auch „Kölscher Elch“ in einem Artikelkommentar. „Wer glaubt denn, dass der Kölner Rosenmontagszug internationaler wird, nur weil es beaten heißt? Die Jugend soll wohl damit angesprochen werden, aber fühlt sie sich denn wirklich davon angesprochen? Ich behaupte, mit Sicherheit nicht! Und: Nicht wenige beklagen den Rückgang des Kölschen Dialekt. Ist das ein Wunder bei so einem Motto?“

Überhaupt reiben sich die meisten Nutzer unseres Online-Angebotes die Augen. In Artikelkommentaren, im Forum, auf Facebook und Twitter mutmaßen viele, die Idee sei nach zu viel Alkohol beim Rosenmontagszug entstanden. Einige fragen gar, ob das Motto vielleicht Kiffern zuzuschreiben ist, während „Dschan“ im Forum schreibt: „Kann mir richtig vorstellen, wie ein alter Haufen von 70-jährigen Pappnasen auf die Idee gekommen ist. Leider etwas spät – das Motto hätte Anfang der 60er funktioniert.“

Alles viel zu unkölsch

„En Kölle jeklaut, en dä Welt verbaut!“, wie wir in der Online-Umfrage vorschlugen, würden dagegen auch 63 Prozent der User favorisieren. „Micha L.“ schlägt vor, man hätte Pop statt Beat nehmen sollen. Woraufhin Forumsnutzer „Donatello“ befürchtet, die Kölner würden daraus statt etwas eindeutig Schlüpfrigem „Köln hat was zu popeln“ machen.

Wird aus Karneval „Los Wochos“ („Milli“ im Forum)? „Viel zu unkölsch“ moniert User „DerTuerke“ im Forum – auch andere befürchten, dass während der Sitzungen künftig nur noch Hochdeutsch und Englisch gesprochen wird. Peter Pütz sieht das auf Facebook ähnlich: „Grausam. Was hat das denn noch mit Fastelovend zu tun? Und dann alles schön Hochdeutsch.“ „Fast so geil wie „Be Berlin“ erinnert @harki“ @ksta_lokal auf Twitter. @ToxicMelvin assoziiert Karneval-Hooligans mit „beaten“. „Daumen runter“ und „Fail“ ist das Fazit unserer Twitter-Follower.

Aberwitzige Kreationen

Dabei hat das neue Motto durchaus das Zeug, uns noch lange Zeit zu amüsieren: „Beaten“ ist auf dem besten Weg, zum „Internet-Mem“ zu werden – zu einer Assoziationskette auf bei der im Social Web wie bei „Stille Post“ immer neue, aberwitzige Kreationen entstehen. „Köln hat was zu beraten“ gehört auf allen Plattformen zu den ersten Ideen. Daraus machte Donatello „Köln hat was zu braten“ und variierte auch „Köln hat was zu beamten oder zu beamen“. Vielleicht wird Köln umbraten? ängstigt sich Milli, woraufhin „Joe L.“ beruhigt: Köln hat was zu beatmen“. Kollegin @RZ_Lampert von der Rhein-Zeitung twittert uns: „Yeah, Gürzenich und Co werden dann wohl zur Beatbox!“

Aber Micha L. hat zum Schluss einen tröstlichen Interpretationsvorschlag und weckt die Schunkel-Träume für die nächste Session: „Wieso, ist doch kein Problem. Wir wissen schon jetzt, dass der nächste Karneval irgendetwas mit Beate zu tun hat“.

Haben Sie auch noch Ideen zu beaten? Diskutieren Sie bei uns im Forum, auf Facebook, auf Twitter mit ksta_lokal oder direkt unter dem Artikel.



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