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Himalaya-Ausstellung

Erleuchtung am Aachener Weiher

Erstellt 19.02.10, 15:23h

Im Museum für Ostasiatische Kunst startet eine sehr sehenswerte Ausstellung: Bis Ende Mai ist heilige Kunst aus dem Himalayastaat Bhutan zu sehen - die bislang umfassendste Schau weltweit. Zwei Mönche sind im Museum präsent.

Ausstellung Bhutan
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Buddhistische Kunst aus dem Himalayaland Bhutan gibt es im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst zu sehen. (Symbolbild: rtr)
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Buddhistische Kunst aus dem Himalayaland Bhutan gibt es im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst zu sehen. (Symbolbild: rtr)
Lindenthal - KÖLN - Kloster- und Tempelschätze aus dem Himalaya stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die ab Samstag, 20. Februar im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst (Universitätsstraße, am Aachener Weiher) zu sehen ist. Dabei handelt es sich um die bislang repräsentativste und umfassendste Ausstellung der heiligen Kunst Bhutans, wie eine Museumssprecherin am Freitag mitteilte.

Die Schau präsentiert Schätze aus Klöstern und Tempeln, die noch heute beim buddhistischen Ritual Verwendung finden und daher nur bei speziellen Zeremonien der Öffentlichkeit zugänglich sind. Zu den 117 Kunstobjekten gehören in leuchtenden Mineralfarben gemalte religiöse Rollbilder, sogenannte Thangkas, sowie vergoldete Plastiken und Ritualobjekte.

Fünf Jahre Vorbereitungszeit

Ein amerikanisches Expertenteam hat die Ausstellung "Bhutan - Heilige Kunst aus dem Himalaya" in fünfjähriger Vorbereitungszeit mit dem Innen- und Kulturministerium sowie dem Vorstand der Mönchsgemeinschaft des Königreichs Bhutan zusammengestellt. Das zwischen Indien und China gelegene Bhutan ist das einzige Land der Welt, in dem die tantrische Form des Buddhismus Staatsreligion ist. Die Regierung misst ihren Erfolg nicht nur am materiellen Aufschwung, vielmehr hat sie das "Bruttosozialglück" der rund 700.000 Bewohner und den Umweltschutz zu den wichtigsten Leitlinien erklärt.

Premiere hatte die Ausstellung vor zwei Jahren 2008 in den USA. In Europa zeigen nach dem Musée Guimet in Paris nur noch das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln als einzige Station in Deutschland und anschließend das Museum Rietberg in Zürich die Tempelschätze Bhutans.

Zwei Mönche bei Ausstellung anwesend

Zwei Mönche aus dem Himalayaland bieten während der Ausstellung den Besuchern die seltene Gelegenheit, den tantrischen Buddhismus am Beispiel von zwei täglichen Reinigungszeremonien zu erleben. Außerdem streuen die Mönche über mehrere Wochen ein Sand-Mandala.

Die Ausstellung wird bis 24. Mai gezeigt. (ddp, ksta)



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