Von Christian Oeynhausen, 21.02.10, 19:18h, aktualisiert 22.02.10, 10:25h
Nach der Beinahe-Pleite im Dezember 2008 und dem weitgehenden Rückzug des langjährigen Mäzen Heinz Hermann Göttsch sollten in der SHC zehn Gesellschafter mit einer Einlage von je 200.000 Euro zusammengefasst werden. Nach Informationen dieser Zeitung beträgt die Einlage zurzeit insgesamt 1,6 Millionen Euro.
Die aktuelle Krise erklärt Eichin mit dramatisch gesunkenen Einnahmen: Schwache Zuschauerzahlen, Einbrüche beim Fanartikelverkauf, Logenvermarktung und Sponsoreneinnahmen stehen. „Ich kriege es durch die Einnahmen nicht mehr gedeckelt. Die Wirtschaftskrise schlägt brutalst durch. Die Leute haben einfach kein Geld mehr“, sagte Eichin. Die personellen Maßnahmen während der Saison (Trainerwechsel, drei neue Spieler) seien kein Grund für die Schieflage. Die Kosten dafür erreichten zusammen nicht einmal sechsstellige Höhe, so Eichin.
Personalplanungen für die Saison 2010/11 sollen wegen der akuten Not hintanstehen. Die vom ZDF aus Vancouver verbreitete Meldung, die Haie seien sich mit Nationalspieler John Tripp (Hamburg Freezers) einig, dementierte Eichin: „Das können wir uns gar nicht leisten.“
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