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Unwetter

Orkan Xynthia tötet Kölner Hund

Von Thorsten Moeck, 28.02.10, 16:01h, aktualisiert 28.02.10, 16:29h

Das Sturmtief Xynthia hat nun auch Köln erreicht. Ausgefallene Straßenbahnlinien, ein toter Hund, eine verletzte Frau und eine gesperrte Brücke - das ist bislang die Bilanz im Stadtgebiet. Zuvor tötete der Sturm in Westeuropa mehrere Menschen.

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Das Orkantief Xynthia hat Feuerwehr und Polizei in Köln viele Einsätze beschert. (Bild: Krasniqi)
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Das Orkantief Xynthia hat Feuerwehr und Polizei in Köln viele Einsätze beschert. (Bild: Krasniqi)
Köln - Das Orkantief Xynthia hat Feuerwehr und Polizei in Köln viele Einsätze beschert. Am Stadtwaldgürtel in Lindenthal stürzte am Sonntagnachmittag ein Baum auf die Oberleitung der Straßenbahnlinie 7. Der Strom in diesem Streckenabschnitt musste anschließend abgeschaltet werden, es kommt seitdem zu Behinderungen auf der Gürtelstrecke.

Im gesamten Stadtgebiet wurden Werbetafeln und Baustellenabsperrungen umgeweht. Eine Frau ist durch ein umherfliegendes Baustellenschild verletzt worden. In Zollstock wurde ein Hund von einem umstürzenden Baum erschlagen. Auf der Domplatte konnten sich viele Passanten wegen der Sturmböen kaum noch auf den Beinen halten. Zur Stunde berät die Polizei über eine Sperrung des Platzes rund um den Dom. Von einem Gebäude in der Straße An der Rechtsschule waren Glasscheiben auf mehrere Fahrzeuge gestürzt. An einem Wagen wurde die Heckscheibe durchschlagen. Zudem wurden viele Autos durch herabstürzende Dachziegeln beschädigt.

Die Deutzer Brücke musste zeitweise gesperrt werden, weil Absperrgitter auf die Fahrbahn zu wehen drohten. Im Stadtteil Weiß stürzten mehrere Tannen auf die Weißer Straße. Am Rastplatz Eifeltor hatte der Sturm einen Wohnwagen über einen Parkplatz geweht. Mehrere Autos drohten beschädigt zu werden. Feuerwehr und Polizei kommen derzeit mit der Beseitigung von Gefahrenstellen kaum noch nach.



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