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Punkt für den FC

Podolski bremst Bayern München aus

Von Christian Löer, 06.03.10, 17:29h, aktualisiert 13.03.10, 15:15h

Der 1. FC Köln erkämpft sich gegen Bayern München ein 1:1-Unentschieden. Ausgerechnet Lukas Podolski beendet gegen seinen Ex-Arbeitgeber seine Torflaute mit einem fulminanten Freistoßtor. Auch Adam Matuschyk konnte überzeugen.

Lukas Podolski
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Lukas Podolski ballt die Faust. (Bild: Reuters)
Lukas Podolski
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Lukas Podolski ballt die Faust. (Bild: Reuters)
Die Tore

Nach einem Foul van Buytens an Matuschyk schoss Podolski den Freistoß mit aller Gewalt seines linken Fußes in flatterhafter Flugbahn durch einen Pulk Münchner Verteidiger mitten auf das Tor. Butt sah den Ball spät kommen, entsprechend ungeschickt sah der Abwehrversuch des ehemaligen Leverkuseners aus: Butt boxte sich den Ball ins eigene Tor. Ein klarer Fehler, der jedoch nur passierte, weil Podolski den Ball so überragend getroffen hatte. Der Münchner Ausgleich lag zwar in der zweiten Hälfte deutlich in der Luft und war auch durchaus verdient, wäre aber wohl zu verhindern gewesen. Gomez tupfte den Ball an den Strafraum, Klose spielte per Hacke zu Müller auf dem Flügel, der an Mohamad vorbei ging und in den Rückraum flankte, von wo Schweinsteiger den Ball nur noch ins leere Tor schießen musste – FC-Keeper Faryd Mondragon war aus seinem Kasten geeilt, um Müller an einem Torschuss zu hindern. Keine gute Idee.

Mann des Spiels

Lukas Podolski: Nach einer scheinbar endlosen Serie ohne Treffer zeigte der Nationalstürmer eine seiner stärksten Saisonleistungen. Ein Lattentreffer, dann das erlösende Tor zur 1:0-Führung – Podolski gab eine bemerkenswerte Antwort auf die jüngsten Kritiken.

Moment des Spiels

Die Partie hätte um ein Haar einen gigantischen Moment gehabt: In der Nachspielzeit tauchte der wegen zahlreicher Verletzungen in den Kölner Profikader gerückte Veteran Carsten Cullmann an der Seitenlinie auf. Beinahe hätte Soldo (feiner Zug übrigens) den mittlerweile 34-jährigen Verteidiger und Standby-Profi noch eingewechselt, die Leute auf den Tribünen freuten sich schon – doch dann pfiff Schiedsrichter Rafati ab und verhinderte ein Fest. Schade.

Moment zum Vergessen

Gab es nicht. Abgesehen von Cullmanns im letzten Moment verhinderter Einwechslung und der Kälte erlebten 50.000 Zuschauer einen herrlichen Fußballsamstag in Müngersdorf.



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