Von Markus Decker, 09.03.10, 12:50h, aktualisiert 09.03.10, 18:54h
SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels kommentierte die Korrektur im „Kölner Stadt-Anzeiger“ so: „Das ist vorauseilende Schadensbegrenzung. Der Minister ist noch lange nicht aus dem Schneider. Er weicht jetzt seine eigene Position auf, in der Hoffnung, sich besser verteidigen zu können.“
Schneiderhan und Wichert sollen noch im März vor dem Untersuchungsausschuss aussagen, Guttenberg im April. Dabei wird es um die Frage gehen, warum der CSU-Politiker behauptet hatte, der Luftschlag sei „angemessen“ gewesen, und wieso er diese Einschätzung einen knappen Monat später mit den Worten „nicht angemessen“ zurücknahm. Guttenberg sagte damals, die neuen Berichte, vor allem der Feldjäger-Bericht, hätten den Schwenk erzwungen. Kritiker erwiderten, in dem Nato-Untersuchungsbericht, der dem Ministerium Ende Oktober zuging, seien die Regelverstöße Kleins längst aufgelistet worden. (mit rtr)
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