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Indonesien

Bali-Bomber bei Razzia getötet

Erstellt 10.03.10, 07:42h, aktualisiert 10.03.10, 09:45h

Einer der meistgesuchten Terroristen Asiens ist in Indonesien getötet worden. Dulmatin soll eine der Bomben bei den Terroranschlägen 2002 auf Bali gezündet haben. Dabei kamen 202 Menschen ums Leben.

Dulmatin sehr tot
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Indonesische Polizisten tragen nach der Razzia in Jakarta eine Leiche weg. (Bild: afp)
Dulmatin sehr tot
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Indonesische Polizisten tragen nach der Razzia in Jakarta eine Leiche weg. (Bild: afp)
SYDNEY - Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono hat bestätigt, dass es sich bei dem am Dienstag getötet Terrorverdächtigen um einen der meistgesuchten Mitglieder der Extremistenorganisation Jemaah Islamijah (JI) handelt. JI-Mitglied Dulmatin sei getötet worden, sagte Yudhoyono am Mittwoch in der australischen Hauptstadt Canberra. Dulmatin war einer der wichtigsten Hintermänner der tödlichen Anschläge auf Bali 2002. Die USA hatten auf ihn ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar (7,3 Millionen Euro) ausgesetzt.

Dulmatin wird vorgeworfen, JI bei der Planung und Ausführung der Anschläge auf Bali im Oktober 2002 unterstützt zu haben. Dabei waren insgesamt 202 Menschen getötet worden, unter ihnen auch sechs Deutsche und zahlreiche andere ausländische Touristen. Der Extremist war am Dienstag bei einer Schießerei in einem Internet-Café in Pamulang getötet worden.

Vor zwei Jahren schon einmal tot

Dulmatin war Indonesier, soll sich aber in den letzten Jahren vor allem im muslimischen Süden der Philippinen versteckt haben. Die dortige Polizei dachte vor zwei Jahren schon einmal, seine Leiche gefunden zu haben, doch stellte sich das nach einer DNA-Analyse als falsch heraus.

Jemaah Islamijah kämpft für die Errichtung eines Gottesstaats in den muslimischen Ländern Südostasiens. Die letzten der Gruppe zugeschriebenen Anschläge ereigneten sich im Juli 2009, als zwei Selbstmordattentäter in zwei Luxushotels in Jakarta sieben Menschen mit in den Tod rissen. Indonesien ist weltweit das Land mit den meisten muslimischen Staatsangehörigen. (afp, dpa)



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