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Ground Zero

Entschädigung für die Helfer

Erstellt 12.03.10, 11:36h

Sie wurden als Helden gefeiert und dann allein gelassen: Nach jahrelangem Rechtsstreit sollen die Helfer nach den Anschlägen vom 11. September in New York für ihre Gesundheitsprobleme entschädigt werden.

11. September 2001
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America under attack: Der Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001. (Bild: dpa)
11. September 2001
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America under attack: Der Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001. (Bild: dpa)
NEW YORK - Mehr als 10.000 Menschen, die seit den Rettungs- und Aufräumarbeiten nach dem 11. September 2001 in New York mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, sollen entschädigt werden. Die Feuerwehrleute, Polizisten oder Bauarbeiter, die nach dem Einsturz des World Trade Centers (WTC) giftigen Stoffen und Unmengen von Staub ausgesetzt waren, könnten insgesamt 657 Millionen Dollar (gut 480 Millionen Euro) an Ausgleichszahlungen erhalten, teilte der Versicherer WTC Captive am Donnerstag (Ortszeit) mit. Wie die "New York Times" am Donnerstagabend online berichtete, stimmten die Geschädigten, unter ihnen viele Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und Bauarbeiter, einer entsprechenden Einigung zu. Geklagt hatten sie gegen insgesamt 90 Beschuldigte, darunter die Stadt New York und Firmen, die mit den Aufräumarbeiten betraut worden waren.

Bürgermeister Michael Bloomberg sprach nach Bekanntwerden der Einigung von einer "fairen und vernünftigen Lösung". Die tausenden Anspruchsberechtigten haben nun 90 Tage Zeit, das Angebot anzunehmen. WTC Captive war mit Bundesmittel ausgestattet worden, um den Menschen zu helfen, die sich an den Rettungs- und Aufräumarbeiten nach den Terrorangriffen in New York beteiligt haben. Die meisten der etwa 10 000 Geschädigten klagen über Asthma und andere durch die hohe Staubbelastung am Ground Zero bedingte Atemwegserkrankungen. Je nach Schwere der Krankheit sollen sie Summen von einigen tausend bis zu über einer Million Dollar erhalten, hieß es. (afp/dpa)



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