Erstellt 12.03.10, 17:55h
Die IAB-Forscher sind damit deutlich zuversichtlicher als die Bundesregierung, die im Januar noch von 3,7 Millionen Arbeitslosen im Jahresschnitt ausging. Die Regierung legt im April eine neue Prognose vor. Vor neun Monaten hatte das IAB für 2010 noch mit 4,5 Millionen Arbeitslosen gerechnet. Entscheidend für die weitaus bessere Entwicklung war demnach die Flexibilität der Betriebe durch Verkürzungen der Arbeitszeit, Abbau von Arbeitszeitkonten und die hohe Inanspruchnahme der Kurzarbeit. "Alles in allem konnten durch flexible Arbeitszeiten ungefähr eine Million Jobs gesichert werden", sagte Klinger.
Bei ihrer Prognose legen die Experten ein Wirtschaftswachstum für 2010 von 1,75 Prozent zugrunde. Sie rechnen mit einem Rückgang der Erwerbstätigenzahl um rund 230.000 auf knapp 40,04 Millionen. Da das Arbeitskräfteangebot vor allem aus Demographiegründen um 110.000 zurückgehe, bleibe unter dem Strich ein Anstieg der Arbeitslosenzahl um 120.000. (rtr)
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Der Grund: bald ist NRW-Wahl!
14.03.2010 | 13.31 Uhr | Arno Dübel
Also "hellt" sich jetzt plötzlich - aber sicher nicht über die erste Maihälfte hinaus!!! - die Lage am Arbeitsmarkt auf. Nachtigall, ick hör dir…
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