Erstellt 13.03.10, 11:35h, aktualisiert 13.03.10, 15:26h
Bei der ersten Nachuntersuchung sei "alles im Normbereich" gewesen, sagte Lafontaine. Natürlich sei die schwere Operation im November ein Einschnitt gewesen. Er lebe aber "jetzt wie vorher, ohne größere Beeinträchtigungen".
"Linke weiter stabil bei elf, zwölf Prozent"
Lafontaine kündigte an, er werde "selbstverständlich" über die ganze Wahlperiode Fraktionsvorsitzender der Linken im Saarland bleiben und sich zugleich "wie bisher auch auf Bundesebene in die grundsätzlichen politischen Debatten einschalten. Das erwartet man auch von mir", stellte er klar.
Dass das Projekt Linkspartei wegen innerparteilicher Querelen noch scheitern könne, glaubt Lafontaine nicht: "Trotz der überflüssigen Auseinandersetzungen liegt die Linke weiter stabil bei elf, zwölf Prozent. Die Chancen, in den Landtag von NRW einzuziehen, stehen gut: Die Linke ist weiter auf dem Vormarsch."
Der designierte neue Linkspartei-Vorsitzende Klaus Ernst will seinen scheidenden Vorgänger unterdessen keinesfalls missen. "Wir brauchen Lafontaines Rat nach wie vor", sagte Ernst der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". (ddp)
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