Erstellt 14.03.10, 12:47h
Der Anwalt des 51-Jährigen, Hans Steffan, führt laut "Focus" aus, für den Vater von Tim K. sei der Amoklauf nicht "erkennbar oder vorhersehbar" gewesen. Er habe "keinerlei konkrete Anhaltspunkte" dafür gehabt, dass sein Sohn die spätere Mordwaffe aus dem Kleiderschrank nehmen könnte. Bis heute seien dem Vater die Hintergründe zur Tat und die Motivation seines Sohnes nicht bekannt. Wenn Jörg K. vor Gericht müsse, dann allenfalls wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Am 11. März 2009 hatte ein 17-jähriger ehemaliger Schüler an der Albertville-Realschule in Winnenden acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen erschossen. Auf seiner Flucht nach Wendlingen tötete er drei weitere Menschen und sich selbst. Die Waffe hatte er unverschlossen im Schlafzimmer seiner Eltern gefunden.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte Ende November Anklage gegen den Vater des Amokläufers erhoben. Sie wirft ihm fahrlässige Tötung in 15 Fällen und fahrlässige Körperverletzung in 13 Fällen sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Im Prozess soll es auch darum gehen, ob der Angeschuldigte hätte erkennen können, dass sein Sohn die Waffe zu einem Verbrechen benutzen könnte. Der Vater von Tim K. lebt mit seiner Familie an einem unbekannten Ort mit einer anderen Identität.
Ein Termin für den Prozess wird in Kürze erwartet. Die 18. Große Strafkammer des Landgerichts Stuttgart hatte den Fall der 3. Jugendstrafkammer zur Prüfung vorgelegt. Zu den Hintergründen hatte eine Gerichtssprecherin in Stuttgart gesagt, möglicherweise müssten Zeugen unter 18 Jahren vernommen werden. (dpa)
Doppelmoral im Staat
15.03.2010 | 12.57 Uhr | Berlin1
Rüstungsbericht ,Waffenexport verdoppelt .... schön wie diese beiden Berichte über Waffen direkt hinter einander stehen. Oder : Jedem seine…
Dübel
15.03.2010 | 11.58 Uhr | tex340
Sie haben, mit Verlaub, einen an der Waffel.
Das Waffen sicher aufbewahrt werden müssen, ist wohl klar.
Was Sie da von sich geben sind nichts als…
@psst
15.03.2010 | 00.11 Uhr | skeptika
Finde den Kommentar zum Kommentar zwar ok., aber die Einlassungen des "Arno Dübel" gehen tiefer. Ich würde nicht soweit gehen, den Schützenvereinen…
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