Erstellt 14.03.10, 14:43h, aktualisiert 14.03.10, 15:42h
Die Bahn will außerdem rund 11.000 Service-Mitarbeiter, Kundenbetreuer und Zugbegleiter in Sicherheitstrainings schulen. "Allein 2010 werden über 3000 Mitarbeiter an diesen Maßnahmen teilnehmen", sagte das für Sicherheitsfragen zuständige Vorstandsmitglied Gerd Becht dem Blatt. Diese Trainings würden "überwiegend in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei durchgeführt und weiterentwickelt".
Das neue Konzept sieht auch vor, dass eine neue Software zum Einsatz kommt, mit deren Hilfe auf Kameraaufzeichnungen verdächtige Gegenstände und auffällige Personenbewegungen leichter zu erkennen sein sollen. Jeden Tag gibt es bei der Bahn rund 30 Fälle von Körperverletzung, im Jahr über 10.000. Die DB-Zentrale registriert pro Jahr rund 87.000 Straftaten - von der Sachbeschädigung bis zum Fahren ohne Ticket.
Die "Süddeutsche Zeitung" hatte am Donnerstag unter Berufung auf einen Bericht des Bundesrechnungshofs für das Bundesinnenministerium geschrieben, dass die Bundespolizei möglicherweise nicht überall genügend Beamte für regelmäßige Streifen in Bahnhöfen und Zügen habe. In dem Papier heißt es demnach, dass mehr als ein Viertel der 121 Bundespolizeireviere außerstande seien, eine "durchgängige Streifenbildung und Besetzung der Wache" zu gewährleisten. (afp)
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