Erstellt 19.03.10, 21:17h, aktualisiert 01.04.10, 15:57h
Nach Recherchen des Magazins wurde der Pfarrer Franz B. unter Mitwirkung von Zollitsch 1991 zwar in den Ruhestand versetzt. Die Staatsanwaltschaft sei allerdings erst 1995 tätig geworden, als ein Betroffener Anzeige erstattet habe.
Immer schlimmer geworden
Dem Bericht zufolge missbrauchte der Pfarrer Franz B. im Zeitraum zwischen 1968 und 1991 mindestens 17 Kinder und Jugendliche, vor allem Messdiener. Das Opfer berichte vor der Kamera, der Missbrauch habe mit Berührungen, Umarmungen und Küssen angefangen. Dann sei es immer schlimmer geworden. Er sei zwischen seinem 11. und 17. Lebensjahr missbraucht worden, berichte der heute 38-Jährige weiter: "Das war zum Teil Hardcore-Sex."
Nach Recherchen des Senders schaltete sich das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg im April 1991 ein, als es Hinweise und Gerüchte gegeben habe. Der damalige Personalreferent Zollitsch soll den Pfarrer persönlich mit Vorwürfen konfrontiert haben, die dieser bestritt. Franz B. sei dennoch in den Ruhestand versetzt worden, mit der Auflage, sich jeglichen Kontaktes zu Kindern und Jugendlichen zu enthalten. Über die Vorgänge sei die Gemeinde allerdings erst 1995 informiert worden, nachdem sich der Pfarrer im August 1995 aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen das Leben genommen habe. (ddp)
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Kein Vertuschen
20.03.2010 | 10.41 Uhr | axllottl
Seit wann gibt es ein Pflicht, Straftaten bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen? Diese Rechtspflicht gibt es nicht (Ausnahmen: Mord, Völkermord).…
Die katholische Kirche...
19.03.2010 | 23.09 Uhr | Mediteranasauna
... - eine einzige kriminelle Vereinigung. Erbärmlich! Gott stehe uns bei!
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